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Alexander Merkel ist gebürtiger Deutscher, spielt jedoch in der italienischen ersten Liga. Im Interview spricht er über das Halbfinale zwischen Italien und Deutschland.

Frankfurt. Alexander Merkel vom CFC Genua hat sich zur Halbfinal-Partie zwischen Italien und Deutschland geäußert und lobt zudem Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli. Einen möglichen Wechsel in die Bundesliga will er nicht ausschließen.

„Prandelli ein toller Trainer“

Die Italiener überzeugten gegen England mit offensivem und frischen Fußball, damit überraschte das sonst für ihre Defensivstärke bekannte Team viele Beobachter. Auch Alexander Merkel war erstaunt und ist von Italiens Stärken überzeugt.

„Große Schwächen kann ich kaum entdecken. Angriff, Mittelfeld und Abwehr sind stark besetzt. Ich bin überrascht, dass sie nicht mehr so defensiv aufgestellt sind und nun offensiv nach vorne spielen. Mit Cesare Prandelli haben sie einen tollen Trainer. Er hat ein neues Spielsystem eingebracht“, so Merkel im Interview mit DFB.tv.

Auch von Andrea Pirlo ist der junge Mittelfeldspieler angetan, meint aber, dass der Regisseur nicht der einzige gefährliche Spieler bei der „Squada Azzura“ sei. „Ich sage mal so: Fußball ist Pirlo und Pirlo ist Fußball. Er bestimmt das Tempo und hat das ganze Spiel in der Hand. Es ist sehr schwer, ihn auszuschalten. Aber selbst wenn das gelingen würde, gibt es noch zehn andere Weltstars auf dem Feld“, erklärte Merkel.

Merkel rechnet mit Deutschland-Sieg

Beim Klassiker rechnet Merkel mit einem sehr engen Spiel und tippt auf einen Final-Einzug der deutschen Mannschaft. „Beide Mannschaften haben zwar großen Respekt voreinander. Trotzdem rechne ich mit einem offensiven und torreichen Spiel. Ich könnte mir ein 3:2 für Deutschland vorstellen“, sagte er.

In Genau glücklich – trotzdem Wechsel möglich

Als Leihspieler war Merkel in der vergangenen Saison bei CFC Genau aktiv, nun stellte er klar, dass er bei Genau bleiben wird. „Ich habe einen Vertrag bis 2016 unterschrieben“, sagte er. Dazu äußerte er sich glücklich. „Es macht viel Spaß, dort zu spielen. Die Fans sind dafür bekannt, immer hinter ihrer Mannschaft zu stehen.“

In der Zukunft könne sich der 20-Jährige auch ein Engagement in der Bundesliga vorstellen. Sein Ziel sei es, in Zukunft bei einem Topklub zu spielen, bei dem er auch in der Champions League Erfolg haben könnte. Auf die Frage ob dies auch in der Bundesliga möglich sei, antwortete er: „Das ist durchaus möglich. Ich fühle mich in Italien zwar wohl, schließe die Bundesliga allerdings nicht aus. Die Liga ist stark, die Stadien sind voll und die Fans sind super.“

EURE MEINUNG: Wäre Merkel einer für die Bundesliga?

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