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Die DFB-Elf hat nach dem Viertelfinal-Sieg sechs Tage Zeit, sich auf das Halbfinale vorzubereiten. Ein Vorteil, oder wäre eine kürzere Pause für die Spieler besser?

Danzig. Sechs Tage können lang sein, besonders wenn man es während eines Turniers gewohnt ist, alle drei Tage ein Spiel zu machen. Wie beschäftigt man sich? Reicht das Training aus, um die Spannung der Spieler hochzuhalten? Wie ist es um die Konzentration aller bestellt? Vor diesen Fragen steht das DFB-Team nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Griechenland und vor dem Halbfinale gegen England oder Italien.

Kürzere Pause ein Vorteil?

Das Viertelfinale gegen die Griechen fand Freitag statt, nun hat die Elf von Joachim Löw bis Donnerstag Zeit bis zum nächsten Spiel. England und Italien spielen erst am heutigen Sonntag gegeneinander, haben als nur drei Tage Pause zwischen den Spielen. Ein Vorteil? Es gibt Dinge, die dafür aber auch dagegen sprechen. Die kürzere Pause kann als Vorteil angesehen werden, um die Konzentration der Spieler hochzuhalten. Der Fokus wird sofort von einem auf das andere Spiel gelenkt.

Weniger Konzentration

Nachteil also für die Löw-Truppe? In sechs Tagen kann schnell mal die Konzentration und die Spannung nachlassen. Die DFB-Elf wird nur trainieren und Bundestrainer Löw wird erst zu Beginn der Woche die Intensität des Trainings wieder hochfahren. Reicht das aus? Ein Vorteil ist, dass die Spieler, wie die vom FC Bayern zum Beispiel, eine Pause einlegen oder Trainingseinheiten für die Regeneration benutzen können, nach einer für sie langen Saison. Sie können aber auch in intensiveren Trainingseinheiten noch näher an die Mannschaft geführt werden, und Löw kann taktische Dinge ausprobieren, je nachdem welchen Gegner die Deutschen erwarten.

Löw hat einen Plan

Die Frage, die sich die UEFA stellen sollte, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, im Vornherein die Viertelfinals drei und vier zu tauschen, so hätte das Spiel am Mittwoch stattfinden können und die Pause wäre nicht so lang gewesen. Denn Portugal und Spanien oder Frankreich haben mit dem gleichen Problem zu kämpfen. Was denken die Spieler? „Die Tage werden lang werden“, sagte André Schürrle am Samstag. „Wir hätten auch gern weniger Tage frei. Vielleicht ist es aber auch ein Vorteil, dass wir frischer sind.“ Ein Nachteil ist das sicher nicht. Die Spieler vertrauen Joachim Löw, er wird die Spieler schon richtig vorbereiten. „Löw ist ein sehr guter Trainer. Er hat einen genauen Plan und eine Philosophie“, ergänzte André Schürrle. Dann ist es ja egal, ob sechs oder nur drei Tage Pause. Oder?

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