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Es sollte das Turnier der Polen werden, doch wieder einmal war in der Gruppenphase Schluss. Der Kapitän äußerte sich zu dem schlechten Abschneiden und zu der Zukunft.

Warschau. Der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft, Jakub Blaszczykowski, nimmt sich sein Team zur Brust und ist sehr enttäuscht über das Geleistete. Die Nation hätte angesichts der Gruppenkonstellation zumindest in das Viertelfinale der Europameisterschaft im eigenen Lande kommen sollen. Er blickt jedoch positiv in die Zukunft der Auswahl, welche weiterhin auf die Fans vertrauen kann.

Versager

Sein Fazit über die EM im Heimatland fällt nach dem frühen Ausscheiden sehr kritisch aus. „Es ist keine leichte Zeit für uns. Wir haben unser Ziel nicht erreicht und wir wissen, dass wir versagt haben. Wir sind uns bewusst, was für einen Enthusiasmus wir bei den Fans im Vorfeld des Turniers geweckt haben. Das Team hat nicht nur die Fans enttäuscht, sondern auch sich selbst. Wir hatten Träume die schnell zerplatzt sind“, sagte „Kuba“ im Interview mit tvn24.

Druck als Grund des Scheiterns

Auch bei den Ursachen spricht der 26-jährige Klartext: „Die Gruppe war leicht, wir mussten uns für die nächste Runde qualifizieren. Es ist schwer Antworten zu finden, wieso es nicht geklappt hat. Wir haben ein Team, das aus Spielern besteht, die sich in ihren Klubs beweisen konnten. Möglicherweise war der Druck vielleicht zu groß - die Erwartungen waren enorm.“

Die polnische Mannschaft ist noch weit entfernt ein Spitzenteam zu sein. Das Team ist noch zu sehr von der Tagesform abhängig. „Im Fußball braucht man viele Faktoren, die einen Erfolg garantieren. Wir brauchen jetzt aber erst einmal Zeit und Abstand, um das Ganze ohne Emotionen zu analysieren“, so der Double-Sieger vom BVB.

Zukunft

Einen Beitrag zur Trainerfrage möchte der Mittelfeldspieler nicht leisten. Denn dies gehöre nicht zu seinen Aufgaben als Spieler: „Wir sind Spieler und sollen uns auf unsere Arbeit auf dem Platz konzentrieren. Ich kann mich über Trainer Fornalik nicht äußern, da ich nie mit ihm gemeinsam arbeiten konnte. Es sind andere Personen, die qualifiziert sind und diese Entscheidung treffen werden.“

Trotz der schlechten EM möchte „Kuba“ die Polen nicht komplett begraben. Mit Hilfe der Fans wollen sie einen Neustart wagen. „Das Schönste ist, dass uns Fans nach der Niederlage weiterhin unterstützt haben. Am meisten tun uns die Fans leid, die viel Hoffnung hatten und wir sie leider enttäuscht haben“, sagte der Ex-Wisla Krakau-Spieler deprimiert gegenüber tvn24.

Die „Biało-Czerwoni“ stehen jedoch nicht vor einem Scherbenhaufen, sondern ganz im Gegenteil: Sie besitzen die nötige Substanz und Qualität sich für die WM 2014 zu qualifizieren. „Wir haben in diesem Team Potenzial, was jeder auch gezeigt hat.“

EURE MEINUNG: Wie viel Potenzial steckt in der polnischen Nationalelf?

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