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Die DFB-Elf steht im Viertelfinale der Europameisterschaft. Keeper Manuel Neuer will unbedingt den Titel und hat dabei keine Angst zu versagen. Nun gehts gegen die Griechen.

Danzig. Manuel Neuer spielt bislang eine glänzende EM-Endrunde. Arg gefordert wurde die Nummer eins der DFB-Elf allerdings (noch) nicht. Neuer, der mit dem FC Bayern in der abgelaufenen Spielzeit nur drei Vize-Titel erreichte, hat keine Angst, bei der EM wieder nur Zweiter zu werden. Für den Titel würde er sogar wieder einen Elfmeter selbst schießen - wenn es darauf ankäme.

„Koane-Vize-Angst“ bei Neuer

„Ich habe keine Angst davor, wieder Vize zu werden. Aber ich möchte es nicht werden. Klar ist: Wir alle wollen bis zum Ende der EM dabei bleiben und den Titel gewinnen“, sagte Neuer in einem Interview mit Bild. Keine Anzeichen also von einem möglichen „Koan-Titel-Schaden“. Neuer wirkt wie alle DFB-Spieler völlig auf den Titel fokussiert.

Die Griechen nicht unterschätzen

Dass er im Viertelfinalspiel gegen Griechenland völlig ohne Beschäftigung bleibt, davon geht der Bayern-Keeper nicht aus: „Die Griechen werden ihre Chance gegen uns bekommen. Darauf muss ich als Torwart eingestellt sein. Sie sind zwar defensiv eingestellt, lassen aber immer ein, zwei Spieler vorne, die sie dann mit langen Bällen in Szene setzen. Man darf sie nicht unterschätzen.“

„Hellas“ ein verschworener Haufen

Unterschätzen ist das Schlüsselwort dieser Tage. Viele Fans, Beobachter und selbsternannte Experten diskutieren mehr über den Gegner im Halbfinale, als dass sie sich mit der eigentlichen Aufgabe am Freitag beschäftigen. Die Griechen als Laufkundschaft abzustempeln wäre fatal, denn die Mannschaft von Trainer Fernando Santos hat sich bei aller fußballerischer Limitation zu einer verschworenen Gemeinschaft gemausert. Die aktuellen politischen Ereignisse seit der Wahl am Sonntag könnten noch einmal eine völlig neue Energie freisetzen. Knapp elf Millionen Griechen stehen wie eine Wand hinter ihren Jungs. Dabei lässt der Fußball Spieler sowie Fans für 90 Minuten alles vergessen.

Neuer der Elfmeter-Schütze?

Sollte es gegen unermüdlich kämpfende Helenen zu einem Elfmeterschießen kommen, wird Manuel Neuer eigenem Bekunden nach nicht wie im Champions-League-Finale selbst antreten: „Davon gehe ich aus, weil wir viele gute Schützen in der Mannschaft haben. Wenn ich gebraucht werde, bin ich aber da.“ Sollte jemand kneifen, würde Neuer also erneut  „Eier“  zeigen.

Ein Team, ein Ziel

Dass während der EM ausgerechnet ein Dortmunder der stärkste Abwehrspieler ist, ist für den Urschalker absolut kein Thema. „Im Gegenteil: Mats hat bisher einen super Job gemacht. Wir verstehen uns gut – auf dem Platz und auch außerhalb. Die Defensive darf derzeit keiner kritisieren. Da passe ich auf“, sagte der Keeper. Dortmunder, Münchner, Schalker, Madrilenen und woher die DFB-Kicker sonst noch alle herkommen: Die Mannschaft ist ein Team mit einem ein Ziel: der Titel.

Für die deutschen Fans hat Manuel Neuer auch ein dickes Lob parat. „Unsere Fans haben auf jeden Fall einen Anteil an unseren Siegen. Sie haben uns gepusht. Dass so viele Deutsche trotz der schwierigen Anreise in die Ukraine in den Stadien waren, finde ich fantastisch“, sagte die Nummer eins gegenüber Bild.

Ein Team und seine Fans – vielleicht feiern sie alle zusammen nach dem Finale in Berlin eine Riesenparty.

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