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DFB-Elf: Für Löw steht das Sportliche im Vordergrund, Badstuber verteidigt Mertesacker

Das Viertelfinale zwischen Griechenland und Deutschland bringt eine politische Brisanz mit sich. Der Bundestrainer will davon allerdings nichts wissen.

Danzig. In nur drei Tagen geht es für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die heiße Turnierphase. Im EM-Viertelfinale wartet auf die Elf von Trainer Joachim Löw Griechenland als Gegner. Spielort wird Danzig sein, wo das DFB-Team seit Wochen logiert und trainiert. „Wir freuen uns, in der ,Heimat' zu spielen“, sagte Löw am Dienstag. „Wir haben immer darauf gezielt, hier zu spielen.“

Politik außen vor

Viel wird vor der Partie von der politischen Brisanz der Partie gesprochen, doch Bundestrainer Löw will davon nichts wissen. „Wir sehen das Spiel absolut sportlich. Wir haben ein gutes Verhältnis zu Angela Merkel und haben mal vereinbart, dass sie mir nicht in taktische Angelegenheiten und die Aufstellung reinredet und ich mich nicht in politische Angelegenheiten einmische“, erklärte Joachim Löw. „Die Vorbereitung auf das Spiel hat heute Morgen begonnen. Am Mittwoch startet die Endphase, die Spannung wird so automatisch höher.“

Griechen fehlt wichtigster Spieler

Die Griechen müssen mit Georgios Karagounis auf ihren vielleicht besten Spieler verzichten, laut Löw der „Ideengeber“ der Griechen. „Er ist das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff, für die Griechen ist das ein schmerzhafter Ausfall“, sagte Joachim Löw, der Änderungen für die nächsten Spiele nicht ausschließen wollte. „Die personellen Entscheidungen bisher waren gut, scheue mich aber auch nicht, weitere Veränderungen vorzunehmen. Ich sehe ja, was Spieler wie Götze und Reus leisten.“

Auf der Spielmacherposition wird es allerdings keine Änderung geben - hier vertraut der Bundestrainer auf seinen Mann von Real Madrid: „Mesut Özils Explosion kommt noch“, versprach Löw.


               Holger Badstuber und Mats Hummels in gemeinsamer Aktion gegen die Niederlande.

Badstuber und Hummels - das klappt

Einer der bisherigen Leistungsträger der Deutschen ist zweifelsohne Holger Badstuber. Gemeinsam mit Mats Hummels bildet er das neue Abwehrbollwerk der DFB-Elf. „Wir verstehen uns auf dem Platz richtig gut, und wir sind beides Leute, die Fußball und die Abwehrarbeit verstehen“, sagte Badstuber. „Vor der EM wurde viel über die Abwehr diskutiert und als Schwachstelle ausgemacht. Ich denke, dass wir bisher aber zufrieden sein können. Wie alle Mannschaftsteile haben aber auch wir noch Steigerungspotenzial.“

Kein Ende der Ära Mertesacker

Im Hinblick auf das Griechenland-Spiel sagte Badstuber, dass sich bei den Griechen „jeder seinen A... aufreißt und dass sie am besten als Kollektiv Erfolg haben werden“. Das sei der entscheidende Faktor und mache die Sache nicht einfach. „Wir werden die Partie aber nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so der Verteidiger, der von einem Ende der Ära Per Mertesacker in der Nationalelf nichts hören will. „Per hat ein schweres halbes Jahr hinter sich, konnte vor der EM kaum Spielpraxis sammeln. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Es geht keine Ära zu Ende.“

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