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Für das letzte Gruppenspiel sieht der Weltmeister von 1990 wenige Probleme. Für die Spanier findet er einen passenden Vergleich.

Lwiw. Am Sonntagabend darf die deutsche Nationalmannschaft ein drittes Mal bei der Europameisterschaft antreten. Gegen Dänemark soll das Team von Joachim Löw den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Einer, der weiß, wie man große Titel gewinnt, macht sich seine Gedanken zum Gegner, zur eigenen Mannschaft und zum wohl größten Konkurrenten.

Testen und Wettkampfbedingungen?

Thomas Berthold sieht das deutsche Team auf einem guten Weg. In seiner Kolumne für eurosport warnt er zwar davor, die Dänen nicht zu unterschätzen, weiß aber auch: „Dennoch ist eine große Vorbereitung auf den Gegner nicht nötig, denn die Dänen sollten sich nach uns richten.“

Der ehemalige Bayernakteur schlägt sogar vor, gegen das Team von Morten Olsen neue Spieler zu „testen“. Dabei könnten nach seinen Aussagen Lukas Podolski und Thomas Müller auf den Außenbahnen ersetzt werden. Für sie stünden Andre Schürrle und Marco Reus bereit. Für den deutschen Spielgestalter hinter der Spitze wünscht er sich ebenfalls eine Verschnaufpause: „Auch Mesut Özil wirkt nach seiner langen Saison mit Real Madrid etwas müde, auch ihn könnte man nur eine Hälfte spielen lassen oder später reinbringen.“

Von Vierer- auf Dreierkette?

Zu Zeiten Franz Beckenbauers spielte man noch mit einem Libero, heutzutage verteidigen die Teams in den allermeisten Fällen mit einer Viererkette. Eine weitere Option ist aber auch ein Verteidigen mit drei Männern, über das sich Joachim Löw seine Gedanken gemacht hat.

Für Thomas Berthold kommt das mit dem deutschen Spielermaterial nicht in Frage: „Davon halte ich überhaupt nichts! Wenn man wie die Spanier drei Weltklasse-Verteidiger hat, die auch gegen den Mann spielen können, ist das eine Option. Bei unserem Team haben wir diese Spielertypen, wie beispielsweise einen Sergio Ramos, nicht – daher Finger weg davon!“

Wie an der Playstation

Gegen Dänemark, so weiß Berthold, ist es wichtig, hinten sicher zu stehen. Hat man die eher defensiv eingestellten Skandinavier einmal aus ihrer Verteidigung gelockt, muss schnell nach vorne gespielt werden, auf das Umschaltverhalten kommt es an.

Als leuchtendes Vorbild sieht der ehemalige Klasseverteidiger immer noch den wohl größten Konkurrenten und findet einen passenden Vergleich: „Wenn man sich die Spanier so ansieht, wie schnell und flüssig das bei ihnen geht – das erinnert schon an das Spielen auf der Playstation. An Spanien wollen wir uns messen und sie schlagen, dazu müssen wir auf dem gleichen Niveau spielen.“

Dieser Gegner könnte noch kommen. Zuerst gilt es aber, das Viertelfinale klar zu machen. Von Spiel zu Spiel denken lautet die Devise, der Weg zum Titel ist noch weit.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von den Wechselgedanken von Thomas Berthold für das Mittelfeld?

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