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Der Schalker verpasste den Sprung in den deutschen EM-Kader und hat sich in den Urlaub verabschiedet. Dennoch drückt er die Daumen für das Team von Jogi Löw.

Gelsenkirchen. Eine schwere Sprunggelenks-Verletzung im Winter warf Lewis Holtby zurück und machte für den Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 den Sprung in den deutschen 23er-Kader für die Europameisterschaft unmöglich. Dennoch drückt er der Truppe um Jogi Löw natürlich die Daumen. England ist für ihn trotz des Verletzungspechs ein Geheimfavorit. Der 21-Jährige könnte sich zudem einen Wechsel auf die Insel durchaus vorstellen.

„Bin nicht enttäuscht“

„Ich wäre natürlich gerne mit zur EM gefahren, aber eine Verletzung im Winter hat mich zurückgeworfen und außerdem gibt es natürlich auch viele andere Talente in Deutschland. Wenn man sich den Kader der Nationalmannschaft so betrachtet und dann sieht, dass auch Spieler wie Götze oder Reus nur auf der Bank sitzen. Es ist schade, dass ich nicht dabei bin, aber wir haben ja noch eine EM mit der U 21 und zur WM 2014 will ich es dann schaffen, deshalb bin ich nicht enttäuscht“, sagte Holtby in einem Interview mit talksport.co.uk.

„Deutschland wird Gruppensieger“

Der deutschen Mannschaft räumt der Schalker bei der EM gute Chancen ein. „Sie werden gut vorbereitet sein. Deutschland ist eine Turniermannschaft mit sehr viel Qualität, vor allem auch im Trainer-Stab. Im ersten Spiel gegen Portugal werden sie gut eingestellt sein und am Ende Gruppensieger werden“, ist sich Holtby sicher.

Mit Chelseas Siegermentalität zu Titel?

Außerdem schätzte er auch Englands Chancen ein: „Natürlich haben sie viele Verletzte. Ich spreche oft mit meinem Vater über sie. Der ist ein großer England-Fan. Seiner Meinung nach war die Mannschaft zu alt und brauchte frisches Blut. Aber das haben sie mit Spielern wie Danny Welbeck jetzt. Vielleicht bringen ja die Chelsea-Spieler die Siegermentalität mit, dann kann England trotz der  Verletzten und der vielen jungen Spielern den Titel holen.“

"Im Moment denke ich nur an Schalke"

Auch zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich der Schalker. „Ich habe immer betont, dass die Premier League mein Ziel ist, weil ich diese Liga einfach liebe. Meine Lieblingsmannschaften sind Everton und Arsenal. Es wäre ein Riesen-Schritt zu Arsenal, denn die waren alle immer meine Lieblingsspieler. Sie spielen tollen „One-Touch-Fußball“, sind offensiv, haben junge Spieler und ein großartiges Stadion. Es ist ein toller Klub in einer tollen Stadt. Im Moment denke ich aber nur an Schalke, doch man kann ja nie wissen“, machte Lewis Holtby keinen Hehl aus seiner Affinität zum englischen Hauptstadt-Klub.

Eure Meinung: Wäre Lewis Holtby einer für den FC Arsenal?

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