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Als er noch spielte, spielte Deutschland mit Kampf und Kondition. Nun zelebriert die DFB-Elf Kreativität und Kunst. Der 39-Jährige ist sichtlich angetan von der neuen Stärke.

Lissabon. Vor großen Spielen bei einer EM oder WM gibt es immer mal wieder Gespräche mit den so genannten Altstars, die früher selbst für ihre Nationalmannschaften bei den großen Ereignissen mitgekickt haben. Bei Luis Figo war das letzte Spiel 2006 im Spiel um Platz bei der Weltmeisterschaft in Deutschland, als Portugal mit 1:3 gegen den Gastgeber verlor. Am kommenden Samstag wird es zur Neuauflage dieses brisanten Duells kommen.

Gute Erinnerungen an sein letztes Deutschland-Spiel

Im express erinnerte sich der ehemalige Weltstar an seine letzte Begegnung mit Deutschland auf dem Platz: „Na ja, da ging es für uns ja nicht mehr um viel. Wir hatten das Finale knapp verpasst und mussten gegen Deutschland um den dritten Platz spielen. Für alle war das ein trauriges Spiel. Ich denke, dass beide den dritten Platz verdient gehabt hätten. Aber es stimmt, ich habe das Spiel noch gut in Erinnerung, es war mein Abschied von der Seleção.“

Tolle Entwicklung von Deutschland

Die Zeiten haben sich massiv verändert. Deutschland hat eine tolle Entwicklung speziell im spielerischen Bereich genommen. Dies hat Luis Figo auch erkannt, wenn er sagt: „So ist es eigentlich immer gewesen. Jetzt haben wir uns verändert, von ausschließlich technisch zu ein wenig mehr Physis. Und die Deutschen kommen jetzt nicht mehr nur über die Kraft, sondern legen auch viel Wert auf Technik. Das hängt damit zusammen, dass ihre Spieler auch technisch um einiges besser ausgebildet sind.“

Figo: „Spanien vor Deutschland“

Das Ausland bewundert die neue Fußballkunst des DFB-Teams. Neben Spanien gehört das Team von Bundestrainer Joachim Löw zu dem Top-Favoriten auf den EM-Titel 2012. Der mittlerweile 39-jährige Figo hat dazu auch eine Meinung: „Deutschland gehört auf jeden Fall zu den Favoriten, für mich ist aber Spanien Favorit Nummer eins. Sie spielen einfach einen großartigen Fußball und haben die letzten zwei Titel verdient gewonnen.“ 

Hohe Meinung von der Bundesliga

Er bedauerte sehr, dass er nicht in der Bundesliga gespielt hat, die nicht nur wegen der schönen Stadien im Ausland sehr hoch geschätzt wird. Auf die Frage, ob er mögliche Angebote von deutschen Vereinen erhalten hat, sagte er zum express Folgendes: „Leider nicht. Ich finde das sehr schade! Denn die Bundesliga ist eine tolle Liga. Mein Freund Raúl hat ja für Schalke gespielt und mir von seinen positiven Erfahrungen erzählt. Es hat ihm wunderbar gefallen. Also: Wenn mich jetzt noch ein deutscher Klub kaufen will.“

Eure Meinung: Kann Portugal zum Stolperstein für Deutschland werden?

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