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Andrea Masiello verrät, dass Leonardo Bonucci 2009/10 dazu bereit war, das Spiel zwischen Udinese und Bari zu manipulieren.

Rom. Nächste Runde im Manipulationsskandal „Scommessopoli“ in Italien, der den Fußball der Südeuropäer mittlerweile voll im Griff hat. Jeden Tag häufen sich die Neuigkeiten, Nationalspieler sind betroffen, der Fußball benutzt für übelste Machenschaften dubioser Wettanbieter und ihrer Marionetten.

Anschuldigungen unter Spielern

Eine Enthüllung nach der anderen, das Drama scheint kein Ende nehmen zu wollen. Unter Eid beschuldigte Andrea Masiello den Verteidiger von Juventus Turin, Leonardo Bonucci, vor zwei Jahren das Spiel zwischen Udinese Calcio und AS Bari manipuliert zu haben, beziehungsweise dies vorgehabt zu haben.

Vor dem Richter Giovanni Abbrescia gab der jetzige Atalanta-Bergamo-Spieler zu Protokoll, dass einige Spieler gewillt waren, das Ergebnis zu steuern. Es sollte demnach ein hohes Unentschieden rauskommen. Die beteiligten Spieler waren Salvatore Masiello und Alessandro Parisi.

Simone Pepe entlastet

Masiello entlastete allerdings Simone Pepe. Dieser habe keinerlei Interesses daran gehabt, Spiele in irgendeiner Art und Weise manipulieren zu wollen: „Ich lief auf das Spielfeld, um mit Bonucci, Belmonte und  Parisi zu sprechen und ihnen die Umstände zu erklären. Di Tullo (Geschäftsmann) war darauf vorbereitet, auf dieses Spiel zu wetten. Ein Unentschieden hätte eine große Summe eingebracht. Ich habe zu Bonucci gesagt, dass Di Tullo bereit wäre, uns Geld zu geben. Ich weiß nicht mehr, wie viel es war. Bonucci und seine Teamkameraden waren nicht abgeneigt. Sie sagten, ich könne ihm sagen, dass sie interessiert wären.“

Und weiter: „Dann wurde Pepe gefragt, ob er auch Interesse hätte. Später kam Belmonte und sagte: Nein, Pepe hat kein Interesse.“ Das Spiel, das in diesen Aussagen im Mittelpunkt steht, endete 3:3-Unentschieden. Der Ausgleichstreffer für Bari fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

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