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Facebook & Co. sind die Kommunikationswege der heutigen Zeit. Während der EM haben die Spanier und die Dänen absolutes Social-Media-Verbot, auch Jogi Löw ist kein Fan.

Berlin. Die Kommentare von Wayne Rooney oder allen voran Hans Sarpei sind legendär. Soziale Medien sind nahezu unabdingbar in der heutigen Zeit. Doch im Vorfeld der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine haben neben den Spaniern auch die Dänen Facebook- und Twitter-Verbot. Bundestrainer Joachim Löw wird zwar kein Verbot aussprechen, doch ein Fan von Social Media ist er keinesfalls.

In einem Interview mit der Zeit stellte er klar seine Bedingungen für die Nutzung des Internets durch seine Spieler: „Die Kabine, der Inhalt der Teambesprechungen, Taktik, Verletzungen und so weiter sind tabu. Ebenso die Privatsphäre von Mitspielern und Betreuern.“

Fabregas: „Bis bald!“

Es trifft Götze, Özil und Kameraden also nicht ganz so hart, wie zum Beispiel ihre spanischen und dänischen Kollegen. Cesc Fabregas verabschiedete sich heute für die nächsten Wochen aus dem Internet: „Ich wünschte, dass mich das nächste Foto, das ich poste, mit dem EM-Pokal zeigt. Bis bald!“

„Ich halte diese Form des Austausches eher für gefährlich“

Doch Löw ist keinesfalls in vergangen Jahrzehnten stehen geblieben und respektiert die Nutzung durch seine Spieler, doch stellt auch klar, was er darüber denkt: „Meine Art, zu kommunizieren, ist das aber nicht. Ich halte diese Form des Austausches eher für gefährlich.“

Er begründet sein Denken folgendermaßen: „Es ist für mich ganz und gar unverständlich, wie Menschen ihr Privatleben, bis hin zu wirklich vertraulichen, ja intimen Dingen, so wahllos mit Tausenden oder gar Millionen Menschen teilen. (...) Ich selbst habe gerade gehört, dass mein Anwalt wieder Seiten sperren lassen musste, die jemand unter meinem Namen betrieben hat. Dass jemand unter falschem Namen so was machen kann, ist schon bezeichnend für das ganze System.“

Eure Meinung: Was haltet ihr von twitternden und bei Facebook postenden Profis?

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