thumbnail Hallo,

Der Linksverteidiger fühlt sich ungerecht behandelt und beteuert seine Unschuld. Trotzdem will er auch in Zukunft für die „Squadra Azzurra“ spielen.

Rom. Domenico Criscito hat die Entscheidung des italienischen Fußballverbandes, ihn aus dem EM-Kader zu streichen, kritisiert. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass Leonardo Bonucci trotz gleicher Vorwürfe an der Endrunde in Polen und der Ukraine teilnehmen darf. Der Linksverteidiger fühlt sich ungerecht behandelt.

Wettskandal beherrscht die Schlagzeilen

Ständig kommen neue Informationen ans Tageslicht, das Sportliche rückt gar in den Hintergrund. Domenico Criscito äußerte sich nun in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport zur derzeitigen Situation und ist sichtlich enttäuscht. „Wir hätten Beide zur Euro 2012 gehen sollen. Die Tatsache, dass ich aus dem Kader gestrichen wurde bedeutet nicht, dass ich schuldig bin. Ich bin wütend, weil ich als Sündenbock für eine Situation benutzt werde, die mich nicht betrifft. Ich bin unschuldig“, beteuert er.

„Der Ausschluss aus dem EM-Kader kann in der Sportwelt als Schuldspruch gesehen werden“, fügte er hinzu.

Keine Beweise

Kurz darauf erschien ein Bild, auf dem Criscito mit einigen Verdächtigen abgelichtet wurde, doch das soll nichts bedeuten. „Für das Foto, das vor einem Jahr entstanden ist, hätte man mich erst einmal um eine Erklärung bitten können, anstatt mich ein Tag vor der Nominierung damit zu konfrontieren. Ich habe das nicht erwartet, in meinem ganzen Leben habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen, wer mich kennt, weiß das. Ich habe mit drei „Tifosi“ gesprochen, das ist nichts ungewöhnliches. Ich wusste über ihr Privatleben nicht bescheid. Das Foto beweist mit Sicherheit keine Straftat“, so Criscito weiter.



Bereit zur Teilnahme

„Ich hatte keine Bedenken, an der EM teilzunehmen und hätte auch im Nationalteam keine Unruhe gestiftet. Ich habe ein reines Gewissen und dieses Foto reicht nicht aus, um mich als Schuldigen darzustellen. Ich kann es nicht erwarten, bis das geklärt wird. Ich habe einige Solidaritätsbekundungen bekommen, die meinen Ausschluss aus dem Kader als ungerecht empfinden“, erklärte er.

Name verunreinigt

„Mein Name wird nun in Verbindung mit dem Skandal gebracht, obwohl noch keine Beweise vorliegen. Ich ruiniere mir nicht meine Karriere, für kein Geld der Welt.“

Trotz aller Vorfälle ist der Italiener weiterhin bereit, für die „Squadra Azzurra aufzulaufen: „Ich werde weiterhin für die Nationalmannschaft verfügbar sein. Danach werde ich in Russland weitermachen. Die Nationalmannschaft ist ein Traum für jeden Spieler. Ich hoffe, dass ich wieder für die Nationalelf spielen werde, wenn sich diese absurde Situation geklärt hat. Ich werde der Mannschaft bei der Euro die Daumen drücken, auch wenn ich sehr verbittert und traurig bin.“

Eure Meinung: Wurde Domenico Criscito ungerecht behandelt?

Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
Auf http://m.goal.com bekommst du die ganze Fußball-Welt auf dein Handy

Dazugehörig