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Patrice Evra ist unbeeindruckt vom Test gegen Island
Ganz verdutzt gingen die Franzosen zur Halbzeit in die Kabine. 0:2 lagen sie zu diesem Zeitpunkt gegen Island hinten.
Valenciennes. Frankreich testete am Sonntag gegen Island und fand sich zur Halbzeit in einer unbehaglichen Situation. In der 28. und 33. Minute hatten sie sich zwei Tore gefangen. In Hälfte zwei kamen sie zurück und schossen sich noch zu einem 3:2-Sieg. Die Wackelpartie hat für Patrice Evravon Manchester United allerdings keine große Bedeutung. Schließlich war es nur das erste von drei Testspielen, bevor für die Franzosen am 11. Juni die EM startet.Sigthorsson läßt Frankreich alt aussehen
Patrice Evra wirkte bei der Begegnung einige Male deplaziert. Spätestens zum 2:0 durch den Isländer Kolbeinn Sigthorsson zog Evra zuvor den Kürzeren gegen Gislason und ließ den Pass in die Mitte zu. In Hälfte zwei berappelten sich die Gastgeber und Debuchy, Ribery und Rami rückten durch ihre Treffer die Verhältnisse wieder zurecht. So war Sigthorsson das Siegtor doch nicht geglückt.
Kommt Zeit, kommt Rat
Gegenüber L'Equipe rechnete Patrice Evra vor, wann seine Mannschaft auf Betriebstemperatur sein wird: „Nach einem Spiel kannst du nicht genau sagen, was du noch verbessern musst. Das zweite Spiel wird anders, das dritte ebenfalls.“ Den Fokus hat der Verteidiger auf die EM gerichtet: „Du kannst die Tests sehr gut spielen und das erste Spiel bei der Europameisterschaft verlieren. Für den 11. Juni müssen wir bereit sein. Deswegen müssen wir nicht zu hart mit uns ins Gericht gehen.“
Evra noch nicht gesetzt
Zuletzt kamen Zweifel auf, ob Evra überhaupt in die Startelf gehöre. Seine Saison bei Manchester United konnte nicht zu hundert Prozent überzeugen. Gegen eine Kritik Einzelner wehrt sich Evra allerdings entschieden: „Wenn wir Tore kassieren, liegt es an allen. Wir sollten nicht die Defensive, die Offensive oder das Mittelfeld herausgreifen.“
Dass er erneut seinen Startplatz verdient, kann Patrice Evra schon diesen Donnerstag im Test gegen Serbien und am darauf folgenden Dienstag gegen Estland beweisen. Bei der Euro warten in Gruppe D England, Schweden und die Gastgeber Ukraine darauf, die Stärke der französischen Abwehr auf die Probe zu stellen.
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