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Ilkay Gündogan wünscht sich einen Sommer in Polen

Die Teilnahme an der EM wäre für Ilkay Gündogan nach seiner überragenden Rückserie das Tüpfelchen auf dem I.

Tourrettes. Ilkay Gündogan darf sich mittlerweile berechtige Hoffnungen auf die Teilnahme an der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine machen. Wer hätte das vor sechs Monaten noch gedacht? Gündogan kam bei Borussia Dortmund nur schwer in die Gänge und schaffte es unter Jürgen Klopp lange Zeit nicht in die erste Elf. Doch mit dem Beginn der Rückrunde platzte beim Ex-Nürnberger der Knoten und als logische Konsequenz berief Bundestrainer Joachim Löw den zentralen Mittelfeldspieler in seinen vorläufigen Kader für die EM.

„Noch ist nichts erreicht“

Die Vorschusslorbeeren reichen Gündogan allerdings nicht, er will in das endgültige Aufgebot der DFB-Elf, wie er bei derwesten.de verriet: „Natürlich haben sich alle für mich gefreut, nicht nur meine Familie und meine Freunde, auch meine Mitspieler und mein Trainer. Aber ich weiß nicht, ob es schon etwas zu feiern gibt für mich. Ich bin glücklich, dass es in diesem zweiten halben Jahr beim BVB so gut lief und auch stolz, dass der Bundestrainer mich berufen hat. Aber es ist ja noch nichts erreicht.“

Egal wo, Hauptsache spielen

Nun bleiben ihm zwei Testspiele, um Coach Löw von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Gündogan kann dabei nicht nur in der Zentrale, sondern auch im offensiven Mittelfeld und auf den Außenbahnen spielen. Ein Einsatz im rechten, offensiven Mittelfeld wäre für ihn daher keine große Sache: „Hätte ich kein Problem mit. Ich würde in der ersten Elf stehen. Das wäre schön, weil ich wie jeder Spieler spielen möchte. Und ich glaube, dass ich auch ein Stückweit variabel einsetzbar bin und die Rolle deshalb ausfüllen könnte. Im Jugendbereich und auch noch in meinem ersten Profijahr in Nürnberg habe ich zum Beispiel auf der linken Außenbahn gespielt. Aber meine Lieblingsposition liegt zentral.“



„Fantastische Tage in Dortmund“


Der 21 Jahre alte Rechtsfuß wünscht sich nach eigenen Angaben nun sehr, den Sommer in Polen zu verbringen. Reichlich Selbstvertrauen für diese Aufgabe hat er beim BVB mit zwei Titeln und dem beeindruckenden Saisonfinale getankt. „Ich merke innerhalb der Mannschaft, auch auf dem Platz, dass dieser Doublegewinn mir sehr gut getan hat, dass er mir Selbstvertrauen gegeben hat, dass er sich auch auf mein Spiel auswirkt. Ich traue mir hier viel zu, vielleicht auch etwas, was man sonst am Anfang so nicht von mir erwarten könnte. Ich habe jetzt nur noch Spaß an der Sache. Und ich glaube auch, dass man uns Dortmundern insgesamt anmerkt, dass wir fantastische Tage hinter uns haben“, so Gündogan.

Lob für Löw und Klopp

Unter Jogi Löw debütierte er im vergangenen Herbst beim EM-Quali-Match gegen Belgien. Angesprochen auf einen vergleich zwischen Löw und seinem Vereinstrainer Jürgen Klopp meinte der gebürtige Gelsenkirchener: „Beide sind absolute Fußballexperten. Und Jürgen Klopp wirkt zwar etwas emotionaler, aber auch Joachim Löw geht mit uns Spielern fantastisch um, gibt uns im Training immer wieder Ratschläge, erklärt genau, was wir verbessern können.“

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