Italiens Nationaltrainer Prandelli nach der Gruppenauslosung: „Wollten nicht auf Trapattoni treffen!“

Prandelli wagt sich nicht an eine Einschätzung von Italiens Gruppengegnern. Der Nationaltrainer hofft noch auf die verletzten Cassano und Rossi, Respekt hat er vor Gegner Irland.

Von Felix Landmesser

Giovanni Trapattoni & Cesare Prandelli (Getty Images)
Getty Images

Kiew. Ein Aufeinandertreffen mit Giovanni Trapattoni hätte Cesare Prandelli, Trainer der italienischen Nationalmannschaft, bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine am liebsten vermieden. Im Interview mit dem italienischen TV-Sender RAI schätzt Prandelli die Gruppengegner der „Squadra Azzurra“ ein.

Angst vor „Trap“?

Prandelli erwartet eine starke Gruppe, besonders seinem italienischen Landsmann Trappattoni, der Gruppengegner Irland trainiert,  wäre Prandelli gerne aus dem Weg gegangen: „Alle Gruppen sind stark. Wir selbst wollten aus verschiedenen Gründen nicht auf Trapattoni treffen, wir spielen sogar gegen den Weltmeister… wir müssen daher im Juni vorbereitet sein, denn es wird eine anstrengende EURO für uns“.

Wer neben den topgesetzten Spaniern der schwerste Gruppengegner sei, kann Prandelli derweil nur schwer einschätzen: „Ich weiss nicht, ob Kroatien oder Irland der größere Konkurrent für uns ist, es wird sicherlich von der körperlichen Verfassung im Juni abhängen. Allerdings bin ich überzeugt, dass Trapattoni bis zum Ende die bestmöglichen Ergebnisse erreichen will.“

Auch ohne Rossi und Cassano keine Veränderungen im Spielsystem

Der Coach der „Squadra Azzurra“ hat die Hoffnung auf eine rechtzeitige Genesung seiner Verletzten noch nicht aufgegeben: „Ich hoffe, dass Rossi und Cassano dabei sind. Wir werden in den nächsten Monaten rausfinden, ob das möglich ist. Auch wenn sie mir nicht zur Verfügung stehen, werden ich das italienische Spielsystem nicht verändern, wir werden also weiterhin mit drei Mittelfeldspielern und einer hängenden Spitze agieren.“

Eure Meinung: Kroatien oder Irland? Wer kann für eine Überraschung sorgen und die topgesetzten Spanier und Italiener ärgern?

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