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Oliver Bierhoff: Wenn alle gesund bleiben, sind wir der Favorit der Gruppe!
Oliver Bierhoff gibt sich selbstbewusst. Er sieht sein Team auch in der Hammer-Gruppe als Favorit, kritisiert Hoeneß azu dessen Aussagen zu den deutschen Titelchancen.
Von Dennis Reinkens
Bongarts
Kiew. Der Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, hat sich als erster Verantwortlicher ein wenig aus der Deckung getraut. Während Joachim Löw und Bert van Marwijk von gegenseitigem Respekt aller Teams der Gruppe B sprachen, sieht Bierhoff die Favoritenrolle bei der DFB-Elf.
Weite Reisen in der Vorrunde
Bierhoff ist beim Nationalteam für die Organisation der Reisen, Unterkünfte und sonstiger logistischer Herausforderungen zuständig. So äußerte er sich zunächst zur Problematik, dass das Quartier in Danzig sein wird, die Vorrunde aber komplett in der Ukraine gespielt wird. „Es ist logistisch nicht ganz einfach, in die Ukraine zu reisen, auf der anderen Seite, wenn wir weiter kommen, spielen wir das Viertel- und Halbfinale in Polen. Es gibt auch ein paar positive Aspekte“, blickte er bei der ARD über die ersten drei Spiele hinaus.
Hoeneß-Äußerungen ärgern Bierhoff
Die Prophezeiung des Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß, dass Deutschland nur einen Finalgegner sucht, stieß bei Bierhoff auf wenig Begeisterung. „Solche Aussagen gefallen mir eigentlich gar nicht, auch wenn sie gut gemeint sind. Wir haben eine sehr gute Qualifikation gespielt, aber ein Turnier ist etwas ganz anderes. Man weiß nicht was passiert“, warnte er vor Übermut und stichelte noch ein wenig Richtung München: „Man hat es bei den Bayern gesehen, die waren auch schon deutscher Meister und jetzt wird es auf einmal wieder kritisch. Wir dürfen es nicht zu leicht nehmen und sicherlich hilft so eine Gruppe dann allen im Umfeld, auch den Spielern, zu wissen, dass es von Anfang an schwierig wird.“
„Müssen die Gruppe als Favorit angehen“
Bis zum Start des Turniers gegen Portugal sei vor allem wichtig, dass sich niemand verletzt, dann gehe Deutschland sogar als bestes Team in die Hammer-Gruppe. „Ich hoffe dass alle gesund ins Trainingslager gehen können, dann haben wir genug Qualität. Da mache ich mir keine Sorgen, dass wir diese Leistung konservieren können und wenn wir länger zusammen sind, sogar noch verbessern können. Das wichtigste ist, dass alle gesund sind, dem Trainer zur Verfügung stehen, dann denke ich auch, dass wir die Gruppe als Favorit angehen müssen und entsprechend auftreten werden“, ging der ehemalige Stürmer in die Offensive.
„Es ist unser großes Ziel“
Wenn am Ende tatsächlich der Titel herausspringt, kann er auch gut damit leben, nicht mehr der letzte EM-Held Deutschlands zu sein: „Ich wäre auch der erste Manager, der Europameister wird. Ich denke, es wird Zeit, es ist unser großes Ziel und ganz Deutschland würde sich freuen, wenn dieses '96 mal weg ist und wir auf 2012 schauen können.“
Eure Meinung: Ist Deutschland tatsächlich der Favorit der Gruppe?
Weite Reisen in der Vorrunde
Bierhoff ist beim Nationalteam für die Organisation der Reisen, Unterkünfte und sonstiger logistischer Herausforderungen zuständig. So äußerte er sich zunächst zur Problematik, dass das Quartier in Danzig sein wird, die Vorrunde aber komplett in der Ukraine gespielt wird. „Es ist logistisch nicht ganz einfach, in die Ukraine zu reisen, auf der anderen Seite, wenn wir weiter kommen, spielen wir das Viertel- und Halbfinale in Polen. Es gibt auch ein paar positive Aspekte“, blickte er bei der ARD über die ersten drei Spiele hinaus.
Hoeneß-Äußerungen ärgern Bierhoff
Die Prophezeiung des Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß, dass Deutschland nur einen Finalgegner sucht, stieß bei Bierhoff auf wenig Begeisterung. „Solche Aussagen gefallen mir eigentlich gar nicht, auch wenn sie gut gemeint sind. Wir haben eine sehr gute Qualifikation gespielt, aber ein Turnier ist etwas ganz anderes. Man weiß nicht was passiert“, warnte er vor Übermut und stichelte noch ein wenig Richtung München: „Man hat es bei den Bayern gesehen, die waren auch schon deutscher Meister und jetzt wird es auf einmal wieder kritisch. Wir dürfen es nicht zu leicht nehmen und sicherlich hilft so eine Gruppe dann allen im Umfeld, auch den Spielern, zu wissen, dass es von Anfang an schwierig wird.“
„Müssen die Gruppe als Favorit angehen“
Bis zum Start des Turniers gegen Portugal sei vor allem wichtig, dass sich niemand verletzt, dann gehe Deutschland sogar als bestes Team in die Hammer-Gruppe. „Ich hoffe dass alle gesund ins Trainingslager gehen können, dann haben wir genug Qualität. Da mache ich mir keine Sorgen, dass wir diese Leistung konservieren können und wenn wir länger zusammen sind, sogar noch verbessern können. Das wichtigste ist, dass alle gesund sind, dem Trainer zur Verfügung stehen, dann denke ich auch, dass wir die Gruppe als Favorit angehen müssen und entsprechend auftreten werden“, ging der ehemalige Stürmer in die Offensive.
„Es ist unser großes Ziel“
Wenn am Ende tatsächlich der Titel herausspringt, kann er auch gut damit leben, nicht mehr der letzte EM-Held Deutschlands zu sein: „Ich wäre auch der erste Manager, der Europameister wird. Ich denke, es wird Zeit, es ist unser großes Ziel und ganz Deutschland würde sich freuen, wenn dieses '96 mal weg ist und wir auf 2012 schauen können.“
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