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EM 2012: UEFA modifiziert Modus
Bei der Europameisterschaft 2008 sorgte die Ansetzung der K.o.-Phase für Ungerechtigkeit und Ärger. Dem wirkt die UEFA nun entgegen und erneuert Modalitäten für mehr Gerechtigkeit.
Von Patrick Reichardt
Nyon. Portugal und Deutschland in der einen Hälfte des Tableaus. Die Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien und Russland in der anderen. Um derartige Ungerechtigkeiten für die anstehende EM 2012 zu verhindern, hat die UEFA am Setzsystem gearbeitet.
Gastgeber: Gleicher Topf, andere Setzung
Wie bei der EM 2008 hatte die UEFA das Problem zu lösen, zwei sportlich schwächere Außenseiter zu platzieren. Wie vor vier Jahren nahm man auch die Ukraine und Polen in den ersten der vier Töpfe. Doch im Gegensatz zur Schweiz und Österreich, die in die Parallelgruppen A und B gesetzt wurden, setzte man dieses Mal Polen in Gruppe A (des Eröffnungsspiels wegen) und die Ukraine in Gruppe D.
EM 2008: Ungleiche Wege ins Finale.
Für die größte Ungerechtigkeit 2008 sorgte das Überkreuzsystem, das vor der Euro aufgehoben wurde. So spielten die Gruppen A und B ebenso wie die Gruppen C und D jeweils einen Finalisten aus. Besonders ungerecht war dies deshalb, da sich in den ersten beiden Gruppen die beiden Gastgeber als Köpfe befanden. Durch die Auslosung, die mit der Niederlande, Frankreich, Italien und Spanien gleich vier von sechs Topteams in die zweite Hälfte, wurde die Disparität noch offensichtlicher.
Änderung der K.o.-Setzung
Wirkte man bereits mit der Gastgeber-Setzung möglichen Ungerechtigkeiten entgegen, sorgt die Änderung für K.o.-Setzung für völlige Fairness bei der EM 2012. Im Halbfinale treffen die Sieger aus A1/B2 und C1/D2 sowie B1/A2 und D1/C2 auseinander. Jegliche Barrieren zwischen erster und zweiter Turnierhälfte wurden damit aufgehoben, was den Turnierverlauf in der K.o.-Phase gerechter und unvorsehbarer macht.
Eure Meinung: Wie sind die kleinen Modus-Veränderungen der UEFA für die EM 2012 zu bewerten?
Gastgeber: Gleicher Topf, andere Setzung
Wie bei der EM 2008 hatte die UEFA das Problem zu lösen, zwei sportlich schwächere Außenseiter zu platzieren. Wie vor vier Jahren nahm man auch die Ukraine und Polen in den ersten der vier Töpfe. Doch im Gegensatz zur Schweiz und Österreich, die in die Parallelgruppen A und B gesetzt wurden, setzte man dieses Mal Polen in Gruppe A (des Eröffnungsspiels wegen) und die Ukraine in Gruppe D.
EM 2008: Ungleiche Wege ins Finale.
Für die größte Ungerechtigkeit 2008 sorgte das Überkreuzsystem, das vor der Euro aufgehoben wurde. So spielten die Gruppen A und B ebenso wie die Gruppen C und D jeweils einen Finalisten aus. Besonders ungerecht war dies deshalb, da sich in den ersten beiden Gruppen die beiden Gastgeber als Köpfe befanden. Durch die Auslosung, die mit der Niederlande, Frankreich, Italien und Spanien gleich vier von sechs Topteams in die zweite Hälfte, wurde die Disparität noch offensichtlicher.
Änderung der K.o.-Setzung
Wirkte man bereits mit der Gastgeber-Setzung möglichen Ungerechtigkeiten entgegen, sorgt die Änderung für K.o.-Setzung für völlige Fairness bei der EM 2012. Im Halbfinale treffen die Sieger aus A1/B2 und C1/D2 sowie B1/A2 und D1/C2 auseinander. Jegliche Barrieren zwischen erster und zweiter Turnierhälfte wurden damit aufgehoben, was den Turnierverlauf in der K.o.-Phase gerechter und unvorsehbarer macht.
Eure Meinung: Wie sind die kleinen Modus-Veränderungen der UEFA für die EM 2012 zu bewerten?
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