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And the winner is Poland - Europameisterschaft als große Chance?
Es sind noch genau 230 Tage bis zum EM-Start in unserem Nachbarland Polen. Goal.com wird euch Woche für Woche den EM-Gastgeber vorstellen.
Von Kornel Pracki
Bongarts
Warschau. Es herrschte eine riesige Freude und purer Enthusiasmus, als am 17. April 2007, während des UEFA-Kongresses in Cardiff, Polen in Kooperation mit der Ukraine als Gastgeber für die Europameisterschaft 2012 vorgestellt wurde. Es sind vier Jahre vergangen und Fakt ist, dass die Vorbereitungen nicht in allen Bereichen auf Hochtouren laufen und vor allem die Nationalmannschaft noch bei weitem ihre Anhänger nicht überzeugen konnte.
Polen im Fokus
Im Juni beziehungsweise Juli des kommenden Jahres werden Polen und die Ukraine definitiv im Mittelpunkt der Sportwelt stehen. Es werden massenweise Fans aus vielen Teilen Europas in das 38-Millionen-Land kommen, um ihre Mannschaft vor Ort anzufeuern und das Turnier zu genießen. Polens primäres Ziel ist es, sich während der Endrunde dem Westen von der bestmöglichen Seite zu zeigen - sportlich, wie aber auch infrastrukturell. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 65 Stadien beim nächstjährigen EM-Ausrichter modernisiert. Die bereits fertigen Stadien in Posen und Danzig müssen sich nicht vor anderen Luxus-Arenen, wie zum Beispiel der Allianz-Arena in München oder dem Estadio da Luz in Lissabon verstecken.
Del Piero begeistert
Beim Besuch von Juventus Turin im Rahmen der Europa League bei Lech Posen, lobte der Juve-Star Alessandro Del Piero das neue Stadion und betonte, dass es für ihn eines der schönsten sei, in denen er bislang gespielt hat. Das Objekt in Breslau wird in der nächsten Woche beim Ligaspiel des heimischen Vereins Slask Breslau eingeweiht, während das bereits fertige Nationalstadion in Warschau die Premiere erst im Frühjahr 2012 feiert, wenn dort das Superpokal-Spiel zwischen Meister Wisla Krakau und dem Pokalsieger Legia Warschau stattfinden wird.
Vieles vorgenommen, wenig umgesetzt
Die Versprechungen von Seiten des polnischen Fußballverbandes (PZPN) und der vielen Minister waren groß nach der Bekanntgabe der EM-Gastgeber. Es sollten neue Stadien entstehen, Autobahnen und Bahnhöfe ausgebaut werden und zahlreiche Hotels modernisiert werden. Bislang wurden einzig die Pläne der neuen Stadien realisiert. So luxuriös und schön auch die Pläne der neuen Bahnhöfe aussahen, so enttäuschend ist nun die Realität. Außer dem Bahnhof in Posen wird wohl kein weiterer vollständig modernisiert werden. Zudem sieht es mit dem Neubau und den Erweiterungen der Autobahnstrecken ähnlich erschreckend aus, denn bisher wurden lediglich 40 Prozent der geplanten Strecken fertiggestellt.
Fans sind verstummt
Ein weiteres Problem ist der Konflikt zwischen den Klubanhängern und dem polnischen Premierminister Donald Tusk. Der 54-Jährige setzte nach dem Pokalfinale, bei dem es massive Ausschreitungen gab, radikale Maßnahmen durch. Die betreffen allerdings nicht nur die Hooligans, sondern auch die normalen Fans, die empört sind und mit Streiks reagieren. So herrscht seit Beginn der neuen Saison zum Beispiel in Posen totenstille auf den Tribünen, wo sonst die Fans lautstark ihre Mannschaft anfeuerten.
Nur Rang 64 - Sierra Leone und Panama besser
Die polnischen Sympathisanten waren glücklich, als der von den meisten Fans gewünschte Coach Franciszek Smuda das Amt des Nationaltrainers nach Leo Beenhaker übernehmen konnte. Der ehemalige Fürth-Trainer sorgte als Coach bei polnischen Vereinen, wie Widzew Lodz, Zaglebie Lubin und Lech Posen für Erfolge und entfachte viel Enthusiasmus nach der schwachen WM-Qualifikation. Seit dem ersten Spiel unter Smuda (0:1 gegen Rumänien) verlor Polen sieben Partien (darunter 0:6 gegen Spanien) und gewann zehn von insgesamt 27 absolvierten Duellen.
Das Team rutschte immer weiter in der FIFA-Weltrangliste ab und belegt derzeit nur den 64. Platz, hinter Nationen, wie Sierra Leone, Panama oder Armenien. Smuda verspielte zunehmend seinen Kredit bei den Fans und machte sich zudem unpopulär, als er den Werderaner Sebastian Boenisch und den Mainzer Eugen Polanski für die Nationalmannschaft berief. Die zahlreichen Einbürgerungen fremder Kicker kamen nicht gut an.

Platini spricht Lob aus
Aber auch neben dem Rasen lief es nicht immer rund! Drei Jahre zuvor war die Ausrichtung der Europameisterschaft durch die Ukraine und Polen unsicher. Die UEFA-Funktionäre kritisierten den damaligen Stand der Dinge und liebäugelten gar mit einer anderen Gastgeber-Konstellation. Nun sieht es jedoch wesentlich anders aus, da Polen schnell die nötigen Maßnahmen zu Verbesserungen vornahm. Die letzte Visite des UEFA-Präsidenten Michel Platini unterstreichte dies, als er zufrieden Warschau verließ. „Jedes einzelne Stadion hat das besondere Etwas. Der Stadionbau verläuft sehr gut und damit wird es sicherlich keine Probleme geben. Wir glauben daran, dass Polen und die Ukraine für das Beste EM-Turnier aller Zeiten sorgen werden“, äußerte sich der ehemalige französische Nationalspieler während seines Besuchs in Polen gegenüber polnischen Medien.
Eure Meinung: Wird Polen in der Zusammenarbeit mit der Ukraine für ein unvergessliches Turnier sorgen können?
Polen im Fokus
Im Juni beziehungsweise Juli des kommenden Jahres werden Polen und die Ukraine definitiv im Mittelpunkt der Sportwelt stehen. Es werden massenweise Fans aus vielen Teilen Europas in das 38-Millionen-Land kommen, um ihre Mannschaft vor Ort anzufeuern und das Turnier zu genießen. Polens primäres Ziel ist es, sich während der Endrunde dem Westen von der bestmöglichen Seite zu zeigen - sportlich, wie aber auch infrastrukturell. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 65 Stadien beim nächstjährigen EM-Ausrichter modernisiert. Die bereits fertigen Stadien in Posen und Danzig müssen sich nicht vor anderen Luxus-Arenen, wie zum Beispiel der Allianz-Arena in München oder dem Estadio da Luz in Lissabon verstecken.
| DIESE DREI STADIEN SIND DER BESONDERE STOLZ DER POLEN |
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| BRESLAU |
POSEN |
DANZIG |
Del Piero begeistert
Beim Besuch von Juventus Turin im Rahmen der Europa League bei Lech Posen, lobte der Juve-Star Alessandro Del Piero das neue Stadion und betonte, dass es für ihn eines der schönsten sei, in denen er bislang gespielt hat. Das Objekt in Breslau wird in der nächsten Woche beim Ligaspiel des heimischen Vereins Slask Breslau eingeweiht, während das bereits fertige Nationalstadion in Warschau die Premiere erst im Frühjahr 2012 feiert, wenn dort das Superpokal-Spiel zwischen Meister Wisla Krakau und dem Pokalsieger Legia Warschau stattfinden wird.
Vieles vorgenommen, wenig umgesetzt
Die Versprechungen von Seiten des polnischen Fußballverbandes (PZPN) und der vielen Minister waren groß nach der Bekanntgabe der EM-Gastgeber. Es sollten neue Stadien entstehen, Autobahnen und Bahnhöfe ausgebaut werden und zahlreiche Hotels modernisiert werden. Bislang wurden einzig die Pläne der neuen Stadien realisiert. So luxuriös und schön auch die Pläne der neuen Bahnhöfe aussahen, so enttäuschend ist nun die Realität. Außer dem Bahnhof in Posen wird wohl kein weiterer vollständig modernisiert werden. Zudem sieht es mit dem Neubau und den Erweiterungen der Autobahnstrecken ähnlich erschreckend aus, denn bisher wurden lediglich 40 Prozent der geplanten Strecken fertiggestellt.
Fans sind verstummt
Ein weiteres Problem ist der Konflikt zwischen den Klubanhängern und dem polnischen Premierminister Donald Tusk. Der 54-Jährige setzte nach dem Pokalfinale, bei dem es massive Ausschreitungen gab, radikale Maßnahmen durch. Die betreffen allerdings nicht nur die Hooligans, sondern auch die normalen Fans, die empört sind und mit Streiks reagieren. So herrscht seit Beginn der neuen Saison zum Beispiel in Posen totenstille auf den Tribünen, wo sonst die Fans lautstark ihre Mannschaft anfeuerten.
| Testspiele | Polen im Jahr 2011 |
| Heim |
Resultat |
Gast |
| Litauen |
2:0 |
Polen |
| Griechenland |
0:0 |
Polen |
| Polen |
2:1 (Jodlowiec) |
Argentinien |
| Polen |
0:1 |
Frankreich |
| Polen |
1:0 (Kuba) |
Georgien |
| Polen |
1:1 (P.Brozek) |
Mexiko |
| Polen |
2:2 (Kuba,Lewandowski) |
Deutschland |
| Südkorea |
2:2 (Kuba,Lewandowski) |
Polen |
| Weißrussland |
0:2 (Kuba,Lewandowski) |
Polen |
Nur Rang 64 - Sierra Leone und Panama besser
Die polnischen Sympathisanten waren glücklich, als der von den meisten Fans gewünschte Coach Franciszek Smuda das Amt des Nationaltrainers nach Leo Beenhaker übernehmen konnte. Der ehemalige Fürth-Trainer sorgte als Coach bei polnischen Vereinen, wie Widzew Lodz, Zaglebie Lubin und Lech Posen für Erfolge und entfachte viel Enthusiasmus nach der schwachen WM-Qualifikation. Seit dem ersten Spiel unter Smuda (0:1 gegen Rumänien) verlor Polen sieben Partien (darunter 0:6 gegen Spanien) und gewann zehn von insgesamt 27 absolvierten Duellen.
Das Team rutschte immer weiter in der FIFA-Weltrangliste ab und belegt derzeit nur den 64. Platz, hinter Nationen, wie Sierra Leone, Panama oder Armenien. Smuda verspielte zunehmend seinen Kredit bei den Fans und machte sich zudem unpopulär, als er den Werderaner Sebastian Boenisch und den Mainzer Eugen Polanski für die Nationalmannschaft berief. Die zahlreichen Einbürgerungen fremder Kicker kamen nicht gut an.

Polens Nationaltrainer Smuda war für viele ein Wunschkandidat, mittlerweile steht er stark in der Kritik!
Platini spricht Lob aus
Aber auch neben dem Rasen lief es nicht immer rund! Drei Jahre zuvor war die Ausrichtung der Europameisterschaft durch die Ukraine und Polen unsicher. Die UEFA-Funktionäre kritisierten den damaligen Stand der Dinge und liebäugelten gar mit einer anderen Gastgeber-Konstellation. Nun sieht es jedoch wesentlich anders aus, da Polen schnell die nötigen Maßnahmen zu Verbesserungen vornahm. Die letzte Visite des UEFA-Präsidenten Michel Platini unterstreichte dies, als er zufrieden Warschau verließ. „Jedes einzelne Stadion hat das besondere Etwas. Der Stadionbau verläuft sehr gut und damit wird es sicherlich keine Probleme geben. Wir glauben daran, dass Polen und die Ukraine für das Beste EM-Turnier aller Zeiten sorgen werden“, äußerte sich der ehemalige französische Nationalspieler während seines Besuchs in Polen gegenüber polnischen Medien.
Eure Meinung: Wird Polen in der Zusammenarbeit mit der Ukraine für ein unvergessliches Turnier sorgen können?
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Polen - Andorra
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Polen 3-0 Andorra
- 15.39 %
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Polen 2-0 Andorra
- 12.43 %
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Polen 4-0 Andorra
- 11.83 %
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