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Vor dem Europa-League-Finale zwischen Benfica und dem FC Sevilla sieht der Ex-Schalker und Sevilla-Akteur Ivan Rakitic seinen Verein definitiv nicht in der Favoritenrolle.

Sevilla. Im Jahr 2011 wechselte Ivan Raktic vom FC Schalke 04 zum FC Sevilla. Jetzt steht der mittlerweile 26-Jährige mit den Spaniern im Finale der Europa League. Vor Benfica Lissabon hat er Respekt, aber keine Angst. Seinen Transfer nach Spanien bereut er nicht.

"Der Wechsel war die beste Entscheidung meines Lebens", sagte Rakitic jetzt im Interview mit dem Kicker. "Wer die Person Rakitic heute mit der von damals vergleicht, sieht, da ist nicht mehr viel gemein" erklärte der Kroate weiter. Am Mittwoch hat Rakitic, der mittlerweile auch Kapitän in Sevilla ist, die Chance, den dritten Europapokal-Titel der Vereinsgeschichte einzufahren.

"Benfica hat bestimmt noch das verlorene Finale im letzten Jahr gegen Chelsea im Kopf und daher auch den Druck. Aber wir müssen vor allem so viel Druck machen, dass sie nervös werden", sagte Rakitic.

"Ich will mehr davon"

Das Finale in Turin ist auch ein Spiel für den ehemaligen Präsidenten Jose Maria del Nido, der aktuell wegen Korruption im Gefängnis sitzt. "Ich weiß noch, als ich 2011 aus Schalke kam, da zeigte er mir in seinem Büro die Pokale von 2006 und 2007 und sagte mir: "Ich will davon noch mehr", erzählt der kroatische Nationalspieler.

Für den FC Sevilla, der sich im spanischen Duell gegen den FC Valencia im Halbfinale durchsetzte, wäre es der dritte Titel seit 2006, Benfica dagegen wartet seit 1962 auf einen Triumph im Europapokal und hat sieben Endspiele in Folge verloren. Erst im letzten Jahr hatte man gegen den FC Chelsea einen Triumph verpasst.

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