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Mainz-Manager Christian Heidel will die Europa League aufgewertet sehen und findet die Champions League überschätzt. Dort sollen höchstens die beiden Besten eines Landes antreten.

Mainz. Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, hat sich für eine Reform der europäischen Wettbewerbe ausgesprochen, um die kleineren Klubs zu stärken.

In der Champions League soll demnach "maximal der Zweite eines Landes noch mitspielen", sagte Heidel der Bild-Zeitung vor dem Rhein-Main-Derby gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag: "Die UEFA vergisst die Europa League. Ich würde viel mehr Geld investieren, damit die Europa League interessanter wird."

Die Königsklasse sei "viel zu hoch" bewertet, sagte der 50-Jährige: "Das betrifft ja auch die Klubs im Ausland. Das führt auf Dauer zu einem Ungleichgewicht. Und ich bin nicht dafür, dass Chelsea als Vierter der Premier League die Champions League gewinnt."

Königsklasse überbewertet?

In der Bundesliga würden Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund "ja nichts dafür" können, wenn die beiden Top-Klubs die Liga nach Belieben dominieren.

"Die haben sich das über Jahre erarbeitet und werden in der Champions League mit Geld zugeworfen. Das würde ich auch nehmen", sagte Heidel, dessen Frankfurter Amtskollege Bruno Hübner die Situation als "deprimierend" bezeichnete.

Auch in den kommenden Jahren werde Dortmund "gemeinsam mit Bayern Lichtjahre weg sein", sagte Heidel.

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