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Nach Frankfurts Einzug in die Gruppenphase der Europa League freut man sich am Main auf Fußball-Festtage. Das Weiterkommen ist vor allem in finanzieller Hinsicht ein Erfolg.

Frankfurt. Trainer Armin Veh fand es "einfach nur richtig geil", Vorstandsboss Heribert Bruchhagen hatte bereits "attraktive Gegner auf dem Wunschzettel": Nach dem Einzug in die Gruppenphase der Europa League freuten sich die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ausgelassen auf europäische Festtage.

Gegner Bordeaux, Nikosia, Tel Aviv

Durch das glanzlose 2:1 (1:0) im Play-off-Rückspiel gegen FK Karabach Agdam öffnete sich den Hessen endgültig das Tor auf die internationale Bühne. Die Hessen bekommen es in der Gruppe F mit Girondins Bordeaux, Apoel Nikosia und Maccabi Tel Aviv zu tun. Das Bundesligaduell am Sonntag gegen Vize-Meister Borussia Dortmund geriet vorübergehend zur Nebensache.

Veh: "Es freut mich für die Stadt"

"Ich bin richtig happy. In der vergangenen Saison haben wir alles gegeben, um in der Bundesliga unter die ersten Sechs zu kommen. Jetzt sind wir in Europa", sagte ein sichtlich entspannter Veh: "Vor allem freut es mich für die Stadt und diese unglaublichen Fans. Diese Stimmung - das hatte meiner Meinung nach schon Champions-League-Niveau."

Die grenzenlose Euphorie rund um die Mainmetropole schien sich spätestens nach dem Schlusspfiff auch in letzter Entschiedenheit auf Bruchhagen übertragen zu haben. "Sechs Jahre ohne Europacup waren nicht leicht. Natürlich haben wir jetzt einen großen Nachholbedarf", sagte der 64-Jährige, der am Freitag mit Finanzvorstand Axel Hellmann zur Gruppenauslosung nach Monaco reiste. Chefsache eben.

Bruchhagen: "Es gibt keinen Favoriten"

"Alle vier Mannschaften bewegen sich auf einem Niveau, es gibt keinen Favoriten und keinen Außenseiter. Daher erwarte ich eine sehr ausgeglichene Gruppe. Ich freue mich für unsere Fans und unsere Organisation. Wir müssen diesmal keine Abenteuerreisen planen. Bei uns herrscht nur Freude über diesen Wettbewerb. Wir setzen alles daran, dass wir uns für die nächste Runde qualifizieren", sagte Bruchhagen bei  Sky Sport News HD.

Fünf bis sechs Millionen Euro wird der Einzug in die Gruppenphase in die Kassen der Hessen spülen. "Wir haben vor der Saison viel Geld in die Hand genommen", sagte Bruchhagen bei kabel eins. Dass sein Trainer auch aufgrund der Mehreinnahmen noch Wünsche äußern werde, kann sich Bruchhagen durchaus vorstellen. Hauruck-Aktionen werde es in dieser Transferperiode, die bereits am kommenden Montag endet, aber nicht mehr geben. "Wir befinden uns sportlich in einer guten Lage. In der Bundesliga wollen wir uns im Mittelfeld etablieren, das ist realistisch", sagte Bruchhagen.

Trapp: "Wollten diesen Traum leben"

"Genau das wollten wir", sagte Torhüter Kevin Trapp: "Vor zwei Jahren waren wir noch in der 2. Bundesliga, jetzt spielen wir in der Europa League. Wir wollten diesen Traum unbedingt leben."

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