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Dem bulgarischen Rekordmeister droht angesichts eines gewaltigen Schuldenbergs das Aus. Nun könnte Legende Hristo Stoichkov womöglich zum Retter des Traditionsvereins avancieren.

Sofia. Der bulgarische Klub ZSKA Sofia steht offenbar vor dem Aus. Verbindlichkeiten in Höhe von kolportierten 17,5 Millionen Euro gefährden die Existenz des Vereins - es droht der Zwangsabstieg. Die letzten Hoffnungen des Klubs ruhen nun auf Trainer Hristo Stoichkov.

Laut Kicker steht die Entscheidung, ob ZSKA weiterhin in der bulgarischen A Grupa antreten darf oder in eine Amateurliga absteigen muss, gute zwei Wochen vor dem Saisonstart noch aus. Von der Teilnahme in der Europa League hat der Klub, der derzeit nur über zwölf Profis verfügt, bereits Abstand genommen.

In finanzielle Schieflage ist neben ZSKA selbst auch die Firma Titan geraten, die den Klub derzeit besitzt. Titan soll einen Verkauf des Vereins anstreben, dieser gestaltet sich aufgrund der finanziellen Nöte des Rekordmeisters jedoch als schwieriges Unterfangen.

Stoichkov als Retter?

Als möglicher Retter könnte nun die bulgarische Fußball-Legende Hristo Stoichkov ins Spiel kommen, der ZSKA im Juni bereits als Trainer übernahm. Neben dem Posten als Chefcoach, der derzeit aufgrund des Spielermangels auf Eis liegt, plant der 47-Jährige offenbar nun auch, neuer Klubeigner zu werden.

Titan soll zudem angekündigt haben, die Verbindlichkeiten des Klubs im Falle einer Übernahme durch Stoichkov begleichen zu wollen. Durch die weltweite Vernetzung des ehemaligen Barca-Profis könnte der Klub den finanziellen Ruin durch erleichterte Sponsoren- und Spielerakquise womöglich noch abwenden.

Auch Ex-Mitspieler Stoichkovs wie Dimitar Berbatov, Yordan Letchkov und Dimitar Penev sollen laut Kicker bereits angekündigt haben, dem Klub unter die Arme greifen zu wollen.

EURE MEINUNG: Kann Stoichkov ZSKA retten?

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