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Nach dem Spiel waren an den Mikrofonen der Reporter nur mitgenommene Spieler zu hören, doch Fredi Bobic forderte dennoch eine stärkere Leistung in der Bundesliga.

Rom. Der VfB Stuttgart verlor klar mit 3:1 gegen Lazio Rom. Da konnten auch Christian Gentner und Tamas Hajnal nichts Gutes dran finden. Fredi Bobic lenkte die Sicht zurück auf die Bundesliga.

„Haben uns nicht abschlachten lassen“

Für Christian Gentner war das Spiel nach den beiden Gegentoren „gelaufen“, „denn dann bist du quasi 80 Minuten vor Schluss 4:0 zurück. Lazio hat dann nur noch das Nötigste gemacht. Wir waren dann mehr oder weniger viel im Ballbesitz, aber nach einem 4:0 ist es nahezu unmöglich.“

Die Absichten der Schwaben war klar: „Es war wichtig, dass wir uns anständig aus der Europa League verabschieden. Wir haben uns nicht abschlachten lassen und die zweite Hälfte war in Ordnung, von der Moral, vom Charakter her.“ Und brachte es am Sky-Mikro noch auch den Punkt: „Wir kriegen dennoch zu leicht Gegentore.“ Bruno Labbadia sagte nüchtern: „Wir müssen ehrlich sein, Lazio war die bessere, die abgezocktere Mannschaft, was das Abwehrverhalten anging. Aber auch vor dem Tor eiskalt.“

Jetzt helfen nur Siege

Der einzige VfB-Torschütze gegen die Italiener, Tamas Hajnal, analysierte die Niederlage wie folgt: „Wir sind zu früh in den Rückstand geraten. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten Torchancen erarbeiten.“ Die Frage, ob man denn mit dem Tor dem Stimmungstief entgegen gewirkt hatte, verneinte Hajnal, denn „da helfen nur Siege und gute Ergebnisse. Daran müssen wir arbeiten, dass wir das verändern.“

Bundesliga ist „tägliches Brot“

Sportdirektor Fredi Bobic sah die Innenverteidigung bei den Gegentoren in der Schuld: „Da muss man enger am Mann dran sein und Lazio hat mit Kozak auch eigentlich nur einen Spieler der wirklich Torgefahr ausstrahlt und der macht auch noch drei Tore. Natürlich ist das für die Innenverteidiger blöd. Da hätten sie sich besser anstellen müssen.“ Dennoch hätte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit „ein Unentschieden verdient gehabt“.

Für Hajnal persönlich war das Tor „wichtig“ und die Mannschaft müsse sich nun „voll auf die Bundesliga konzentrieren. Das ist unser tägliches Brot. Da hängen wir ein bisschen nach und da müssen wir nun punkten.“

Europa League „sicher kein großes Geldverdiengeschäft“

Die Saison in Europa ist nun für die Schwaben vorbei. Das Resümee von Bobic ist dennoch positiv, auch wenn die Europa League „sicher kein großes Geldverdiengeschäft“ ist, „da zahlen sie fast mehr Strafen, als sie Prämien bekommen.“  Zu der Mannschaftsleistung entgegnete er noch: „Auswärts haben wir uns gut verkauft, zu Hause leider weniger. Wir sind unter die letzten 16 in der Europa League gekommen und auch das ist anerkennungswert. Da muss man auch erst einmal hinkommen, aber es hat nicht zu mehr gereicht, da fehlt uns einfach ein bisschen die Qualität.“

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