thumbnail Hallo,

Das geplante Fußballfest in Rom fiel für die 10.000 mitgereisten Fans ins Wasser. An ihnen lag es nicht, denn sie peitschten ein lebloses Team nach vorne - ohne Erfolg.

Rom. Borussia Mönchengladbach spielte in der Europa League einfach mehr als leblos gegen Lazio Rom. Eigentlich wollte man ins Achtelfinale einziehen - so der Wunsch auch der weit über 10.000 Fohlen-Fans, die nach Rom gepilgert waren. Doch die 2:0-Niederlage beendete die Gladbacher Europa-Träume und das Reise durch Europa.

Lazio hat italien-typisch perfekt operiert

Martin Stranzl sagte auf der vereinseigenen Seite der Borussen: „Ich muss mich erstmal bei den Fans für die tolle Unterstützung bedanken. Es waren so viele Borussen hier, das ist einfach unglaublich. Leider konnten wir nichts zurückgeben. Es ist ganz einfach: Lazio war uns überlegen. Sie waren abgeklärt und haben – typisch für italienische Mannschaften – mit der Führung im Rücken taktisch perfekt gespielt. In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir ein frühes Tor brauchen und haben etwas umgestellt. Lazio hat darauf allerdings gut reagiert und auch umgestellt, so dass wir weiterhin keine Chance hatten. Lazio hat insgesamt clever gespielt und ist verdient weitergekommen.“

Individuelle Fehler führten zur Niederlage

Marc-Andre ter Stegen: „Wir haben viele individuelle Fehler gemacht. So etwas passiert im Fußball. Leider war das heute das falsche Spiel für solche Fehler. Wenn wir nicht so früh in Rückstand geraten wären, wer weiß schon wie das Spiel dann gelaufen wäre. Aber das ist Fußball. Insgesamt haben wir auf den Rückstand allerdings nicht gut reagiert und insgesamt viel zu wenig Druck aufgebaut. Die Fans haben uns fantastisch unterstützt, auch nach dem Rückstand. Dass wir jetzt ausgeschieden sind, tut sehr weh. Aber der Europapokal war eine tolle und schöne Erfahrung für uns. Leider geht sie jetzt zu Ende.“

Auch die Offiziellen waren selbstkritisch

Sportdirektor Max Eberl sagte auf Borussia.de: „Die Vorfreude auf dieses Spiel war sehr groß. Diese Freude wollten wir auch auf dem Platz zeigen, leider ist uns das nicht gelungen. Die erste Halbzeit erinnerte mich an das Kaninchen vor der Schlange. Die Fehler, die wir gemacht haben, sind nicht zu erklären. Das 0:1 war für uns natürlich ein Schlag ins Gesicht. Nach der Halbzeit wollten wir unseren tollen Fans, die so zahlreich mitgereist sind – und worauf wir sehr stolz sind – ein besseres Spiel zeigen. Leider ist es nicht gelungen. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf Dortmund konzentrieren.“

Gladbach kann besser spielen

Auch Coach Lucien Favre analysierte nach Spielschluss sehr sachlich und selbstkritisch: „Es war sehr schwer heute, Lazio Rom hat eine sehr gute Mannschaft, sie sind Vierter in der Serie A. Nach dem 3:3 im Hinspiel wussten wir, dass uns ein frühes Gegentor sehr weh tun könnte. Genauso ist es dann gekommen. Man hat gemerkt, dass die Spieler daraufhin down waren und die Köpfe etwas hängen ließen. Es war aber auch insgesamt nicht gut von uns. Lazio war einfach schneller, wir haben bei Ballannahme und -mitnahme einfach viel zu lange gebraucht. Es war zu langsam. Wir können besser spielen, müssen aber akzeptieren, dass uns Lazio überlegen war. Wir müssen in dieser Saison um jeden Punkt und um jedes Tor kämpfen, das wird auch so bleiben.“

EURE MEINUNG: Woran lag es, dass Galdbach wie paralysiert war?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !
Final
Sevilla FC Sevilla
v
SL Benfica Benfica
#B1with_Sevilla
#B1with_Benfica

Dazugehörig