thumbnail Hallo,

Der Werksklub trifft am Donnerstag in der Europa League auf Benfica Lissabon. Da werden Erinnerungen an ein Torfestival von 1994 wach, das mit dem Ausscheiden Bayers endete.

Leverkusen. Das Torfestival von 1994 ist unvergessen: Bei Bundesligist Bayer Leverkusen werden vor dem Hinspiel der Zwischenrunde in der Europa League am Donnerstag gegen den portugiesischen Fußball-Rekordmeister Benfica Lissabon ungute Erinnerungen an das letzte Duell vor knapp 19 Jahren wach. Damals verspielte der Werksklub im Rückspiel gegen den zweimaligen Europapokalsieger der Landesmeister einen 2:0- beziehungsweise 4:3-Vorsprung und schied durch das denkwürdige 4:4 in der BayArena aus.

„Dramatik pur - leider mit dem Ausscheiden unserer Mannschaft“, erinnerte sich Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Die Rheinländer hatten sich damals im Viertelfinal-Hinspiel des Europacups der Pokalsieger in Lissabon ein 1:1 erkämpft und verspielten die glänzende Ausgangsposition trotz deutlicher Vorteile im zweiten Aufeinandertreffen.

Ein „ganz schwerer Brocken“

Am Donnerstag steht die Revanche an. Sportchef Rudi Völler spricht von einem „ganz schweren Brocken“, der nur in Topverfassung ausgeschaltet werden kann. In der Bundesliga belohnte sich der Tabellendritte in den vergangenen beiden Spielen gegen Dortmund (2:3) und in Gladbach (3:3) nicht - trotz guten Spiels.

Auch wenn die Punkteausbeute unbefriedigend war, unterstrich Bayer in den vergangenen Meisterschaftsspielen, dass die Mannschaft gereift ist und auch höheren internationalen Ansprüchen durchaus genügt. Eine Debakel wie im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona (1:7) vor Jahresfrist darf es gegen Benfica allerdings auf keinen Fall geben, auch wenn der 32-malige portugiesische Champion deutlich mehr Qualität als die bisherigen Europa-League-Gegner von Bayer im laufenden Wettbewerb besitzt.

Wichtigste Devise: Kein Gegentor bekommen

„Benfica ist ein richtig hartes Los, technisch und spieltaktisch stark. Das hat die Mannschaft in den letzten Jahren auch im Europacup bewiesen", betonte Abwehrspieler Ömer Toprak, „wir dürften am besten im Hinspiel kein Gegentor kassieren.“ Eine Torflut wie am 15. März 1994 soll es diesmal jedenfalls nicht geben.

Der Defensivarbeit der Werkskicker kommt im Hinspiel viel Bedeutung zu. „Ein 1:0 wäre gut. Ein 5:0 wäre sehr gut. Wenn wir kein Tor kassieren und gewinnen, haben wir eine gute Chance“, sagte Teamchef Sami Hyypiä. Zuletzt offenbarte Bayer bei allem Offensiv-Elan etliche Lücken im Defensivverbund. Der Respekt vor dem Gegner ist auch deshalb groß.

„Wenn wir 100 Prozent abrufen, ist es schwer, uns zu schlagen“

„Es ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, die uns das Leben richtig schwer machen wird. Allein schon die Tatsache, dass sie es in der Champions-League-Gruppenphase geschafft haben, nicht im Camp Nou in Barcelona zu verlieren, spricht für die enorme Qualität der Mannschaft", betonte der spanische Rechtsverteidiger Daniel Carvajal.

Er weiß, dass der Renommierklub über „viele schnelle Spieler in der Offensive“ verfügt, aber: „Wenn wir einhundert Prozent von dem abrufen, was wir können, ist es verdammt schwer, uns zu schlagen.“

EURE MEINUNG: Wie endet das Spiel?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !
Final
Sevilla FC Sevilla
v
SL Benfica Benfica
#B1with_Sevilla
#B1with_Benfica

Dazugehörig