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Das Duell „B-Elf gegen B-Elf“ konnte Gladbach klar gegen Fenerbahce gewinnen. Und Fenerbahce ist in Kadiköy nicht irgendwer, sondern eine echte Macht – auch mit dem zweiten Anzug.

Istanbul. Eindrucksvoll konnte Borussia Mönchengladbach sein letztes Spiel der Gruppenphase in der Europa League bei Fenerbahce Istanbul im Hexenkessel von Kadiköy gewinnen und einen 3:0-Auswärtssieg einfahren. Auch wenn zwei verstärkte Reserveteams aufeinander trafen, so muss man resümieren, der zweite Anzug der Gladbacher passt einfach besser als der zweite Anzug der Kanarienvögel aus Istanbul. Das reicht dann als Grund zu großer Freude.

Younes – Der helle Wahnsinn

Direkt nach dem Spiel hat Borussia.de mit Amin Younes gesprochen, der den Treffer von de Jong wunderbar vorbereitete und die Fenerbahce Hintermannschaft dabei düpierte: „Ich bin 19 Jahre alt und habe heute mein erstes Europapokalspiel gemacht, das ist der helle Wahnsinn. In den ersten Minuten war es schwer für mich, ins Spiel zu finden. Dann hatte ich trotzdem eine gute Aktion und habe das 3:0 vorbereitet. Ich habe mir in der Situation einfach ein Herz gefasst und zum Solo angesetzt. Für Luuk freut es mich sehr, dass er nach seiner langen Verletzung so zurückgekommen ist.“

Auch Mike Hanke mit der geschlossenen Mannschaftsleistung sehr zufrieden

Mike Hanke, der das wichtige und vorentscheidende zweite Tor per Elfmeter markierte, war ebenso voll des Lobes über das junge, hungrige Team: „Bis zum 1:0 war es im Stadion sehr laut. Nach dem Tor von Tolga wurde es dann natürlich ruhiger. Das war für mich auch ein Zeichen, dass wir gut und besser als der Gegner gespielt haben. Wir standen 90 Minuten sehr kompakt und haben bis zum Ende nur Distanzschüsse zugelassen. Und das mit einer Truppe, die so noch nie zusammen gespielt hat. Das war einfach stark. Wir haben viele junge Talente bei uns im Team, aber ein großes Lob muss ich Julian Korb aussprechen, er war einfach klasse heute.“

Luuk de Jong endlich beschwerdefrei

Luuk de Jong sagte sofort nach dem Spiel gegenüber Borussia.de: „Mir geht es sehr gut, ich bin einfach glücklich. Ich habe mein Knie nicht gespürt und konnte beschwerdefrei spielen. Dass ich ein Tor gemacht habe, ist natürlich umso schöner. Amin hat das überragend vorbereitet, ich muss mich bei ihm bedanken. Der Trainer hatte im Team viel gewechselt, trotzdem haben wir gut gespielt. Das heißt für mich, dass wir sehr viele großartige Talente im Kader haben.“ Das wird gerade den Gladbacher Anhang erfreuen und lässt sich auch in der Bundesliga hoffen, wenn der Goalgetter wieder dauerhaft ins Team zurückkehren kann.

Eberl verteilte nach dem Spiel die Komplimente

Max Eberl, der Sportdirektor der Borussia, war ebenso wie seine Spieler voll des Lobes für die junge und unerfahrene Truppe, die den Hexenkessel von Kadiköy am heutigen Abend im Sturm genommen hat: „Ich muss der jungen Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie haben so noch nie zusammen gespielt und trotzdem auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Wie wir Fußball gespielt und gekämpft haben, war schon aller Ehren wert. Man hat heute gesehen, dass wir einen breiten Kader haben, der auch aus der zweiten Reihe zu solchen Leistungen fähig ist.“

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