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Der Belgier kam gegen Limassol in der Europa League als Joker ins Spiel und entschied die Partie mit zwei Toren im Alleingang. Winkt nun die Startelf?

Mönchengladbach. Im Europa-League-Spiel gegen Limassol war Igor de Camargo nicht einmal erster Einwechselstürmer. Peniel Mlapa durfte zuerst aufs Parkett, ehe der Belgier ein paar Minuten später ebenfalls ran durfte. Doch damit hatte Trainer Lucien Favre ein goldenes Händchen bewiesen, denn de Camargo ließ den Knoten platzen und schoss Borussia Mönchengladbach ins Sechszehntelfinale.

Erstmals seit 16 Jahren wieder eine Runde weiter

Der gebürtige Brasilianer wechselte im Sommer 2010 für vier Millionen Euro von Standard Lüttich zu den Fohlen und sollte mit seiner – auch internationalen – Erfahrung zum Führungsspieler innerhalb der Mannschaft werden. Viele Verletzungen und Formtief durchstrichen jedoch diese Pläne. Wenn de Camargo aber traf, dann waren es die extrem wichtigen Tore: Das 1:0 im Relegationsheimspiel gegen den VfL Bochum sicherte das Überleben des Klubs, kurz darauf gelang ihm der Siegtreffer im ersten Saisonspiel gegen den FC Bayern München. Nun netzte er auch gegen Limassol ein und sorgte für den ersten Einzug in eine nächste Europapokalrunde der Borussen seit 16 Jahren!

In der Bundesliga weniger treffsicher

„Ich will immer meiner Mannschaft mit einer Vorlage oder einem Tor helfen. Heute waren es zwei. Das will ich immer erreichen“, sagte der Torjäger nach dem Spiel strahlend. „Natürlich freue ich mich über solche wichtigen Tore. Aber ich will immer treffen, auch in der Bundesliga“. Während der 29-Jährige nämlich auf europäischer Ebene schon dreimal in vier Spielen traf, durfte er in der Bundesliga nur einmal jubeln.

Gegen Augsburg von Beginn an?

Das lag sicherlich auch daran, dass er in seinen neun Einsätzen zumeist nur Einwechselspieler war: „Der Trainer entscheidet, ob ich auf der Bank sitze. Ich muss das respektieren, es ist seine Entscheidung. Ich will immer von Anfang an spielen“. Dafür, dass er morgen am Sonntag gegen Augsburg eine Chance von Beginn an erhält, hat er gegen die Zyprioten alles getan: „Der Trainer weiß was ich der Mannschaft bringen kann. Das heute war wieder ein Signal, dass ich da bin.“

 

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