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Die Engländer sind keine Freunde der Europa League. Europäisch zählt die Königsklasse - sonst nix. Villas-Boas kann sich mit diesem Umgang einfach nicht anfreunden.

Athen. Dass die Europa League in England derart stiefmütterlich behandelt wird, kann Andre Villas-Boas einfach nicht verstehen. Vor dem Spiel gegen Panathinaikos Athen am Donnerstagabend äußerte sich der portugiesische Trainer von Tottenham Hotspur nun zu der Problematik und unterstrich noch einmal sein Unverständnis.

„Das Ansehen des Wettbewerbs wird in anderen Ländern angehoben, aber nicht in England“, wird Villas-Boas im Guardian zitiert. „Ich verstehe das nicht“, fährt er fort und macht gleich klar, dass er niemandem den Umgang mit der Euro League vorschreiben möchte: „Ich bin allerdings nicht in der Position, die Herangehensweise anderer Trainer an diesen Wettbewerb zu kritisieren.“

Es ist ein traditioneller Pokal.“

„Ich respektiere den Wettbewerb. Ich denke, dass er in England wie eine Strafe empfunden wird und kann wirklich nicht verstehen, warum. Es ist ein traditioneller Pokal.“ Villas-Boas selbst erlebte unter anderem durch den Sieg in der Europa League mit Porto in der Spielzeit 2010/11 seinen persönlichen Durchbruch. Zur danach folgenden Saison löste er Carlo Ancelotti bei Chelsea ab.

Mit seinem neuen Londoner Verein, Tottenham Hotspur, spielt Villas-Boas am Donnerstag bei Panathinaikos. Eine B-Mannschaft, die die meisten englischen Klubs in der Euro League aufs Feld schicken, wird man bei den Spurs nicht erleben. Allein Brad Friedel und Emmanuel Adebayor sind wegen Verletzungen in England geblieben.


EURE MEINUNG: England und Europa League - Warum passt das einfach nicht?
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