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Hannover 96 prüft rechtliche Schritte gegen die belgische Polizei
Der Verein sammelt Informationen zu den Ereignissen nach dem Europapokalspiel in Lüttich. Sollte der Einsatz der Polizei überzogen gewesen sein, erwägt 96 rechtliche Schritte.
Von Dennis Reinkens
Bongarts
Hannover. Nach den ersten Reaktionen auf die Krawallnacht von Lüttich war bereits abzusehen, dass die Vorkommnisse in Belgien noch ein Nachspiel haben würden. Jetzt prüft Hannover 96 juristische Schritte gegen die belgische Polizei. Fans der Niedersachsen hatten von einem überharten Vorgehen der Sicherheitskräfte berichtet, Kritik gab es auch von der UEFA.
Unverhältnismäßiges Vorgehen?
„Überflüssig wie ein Kropf“, „unnötig“ - das waren noch die schmeichelhaftesten Umschreibungen für den Einsatz der Polizei rund um das Europa-League-Spiel zwischen Standard Lüttich und den 96ern am Donnerstag. Gegen randalierende Fans waren Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt worden. Dabei soll die Gewalt nicht nur Unruhestifter getroffen haben, und darüber hinaus auch noch unverhältnismäßig gewesen sein.
Fans werden befragt
Genau deshalb überlegt der Verein nun, rechtliche Schritte gegen die Polizei einzuleiten. „Wir machen uns derzeit ein sehr genaues Bild“, sagte Klub-Sprecher Alex Jacob der Deutschen Presse-Agentur. Der Verein befragt viele Fans, die die Ausschreitungen miterlebt haben, um möglichst viele Informationen über die tatsächlichen Vorkommnisse zu erhalten.
Belgische Einsatztaktik
Die in die Kritik geratenen Polizei rechtfertigte ihren Einsatz: „Es ist in Belgien so, dass wir eher einen Wasserwerfer einsetzen als einen verletzten Kollegen zu haben. Einige Fans waren einzig darauf aus, die Polizei zu provozieren“, erklärte ein Sprecher die Taktik. Die Aufarbeitung wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Eure Meinung: Ist das harte Vorgehen gegen Randalierer in Ordnung, oder hat die Polizei überreagiert?
Unverhältnismäßiges Vorgehen?
„Überflüssig wie ein Kropf“, „unnötig“ - das waren noch die schmeichelhaftesten Umschreibungen für den Einsatz der Polizei rund um das Europa-League-Spiel zwischen Standard Lüttich und den 96ern am Donnerstag. Gegen randalierende Fans waren Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt worden. Dabei soll die Gewalt nicht nur Unruhestifter getroffen haben, und darüber hinaus auch noch unverhältnismäßig gewesen sein.
Fans werden befragt
Genau deshalb überlegt der Verein nun, rechtliche Schritte gegen die Polizei einzuleiten. „Wir machen uns derzeit ein sehr genaues Bild“, sagte Klub-Sprecher Alex Jacob der Deutschen Presse-Agentur. Der Verein befragt viele Fans, die die Ausschreitungen miterlebt haben, um möglichst viele Informationen über die tatsächlichen Vorkommnisse zu erhalten.
Belgische Einsatztaktik
Die in die Kritik geratenen Polizei rechtfertigte ihren Einsatz: „Es ist in Belgien so, dass wir eher einen Wasserwerfer einsetzen als einen verletzten Kollegen zu haben. Einige Fans waren einzig darauf aus, die Polizei zu provozieren“, erklärte ein Sprecher die Taktik. Die Aufarbeitung wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Eure Meinung: Ist das harte Vorgehen gegen Randalierer in Ordnung, oder hat die Polizei überreagiert?
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