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Fans von Hannover 96 nach Unruhen in Lüttich festgenommen - Kritik an belgischer Polizei
Die belgische Polizei hat nach Hannovers Gastspiel in Lüttich mehrere Personen festgenommen. Während offenbar einige 96-Fans unangenehm auffielen, gab es auch Kritik am Einsatz.
Von Sandra Specks und Claas Philipp
Dennis Grombkowski
Lüttich. Bundesligist Hannover 96 war zum Europa-League-Spiel am vergangenen Mittwoch zu Gast bei Standard Lüttich. Neben der 0:2-Niederlage müssen sich die Niedersachsen auch über ein paar Fans ärgern. Wegen Auseinandersetzungen nach dem Spiel wurden vier Hannoveraner festgenommen und mussten eine Nacht auf der belgischen Wache verbringen.
Polizei mit Flaschen und vollen Dosen beworfen
„100 bis 200 Fans wollten die Barrieren durchbrechen. Es ist eine halbe Stunde lang zu Auseinandersetzungen gekommen, bevor es ruhiger wurde“, wird Polizeisprecher Pascal Gillot von Sport1 zitiert. Die Polizei musste sogar mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Krawallmacher vorgehen, da diese unter anderem mit Flaschen und vollen Bierdosen geworfen hatten.
„Vorkehrungen richtig“
Schon vor dem Spiel hatte die belgische Polizei auf Grund von befürchteten Krawallen Maßnahmen getroffen. Demnach durften die Fanbusse der 96 er erst knapp zwei Stunden vor Anpfiff die deutsch-belgische Grenze passieren. „Auch wenn es nur eine Minderheit war, hat es sich als richtig erwiesen, dass wir die Vorkehrungen getroffen haben“, so Gillot weiter.
Kritik an belgischer Polizei
Allerdings gab es auch Kritik am Einsatz der belgischen Polizei. „Die Polizei hat auf wehrlose Fans eingeschlagen. Ich habe meinen Schwager blutend auf dem Boden gesehen und wollte ihn in den Bus ziehen. Dann haben zwei Polizisten auf mich eingedroschen“, wird ein 96-Fan von der Bild zitiert. Auch bei Hannovers Fanbeauftragtem Frank Watermann klingt das ähnlich: „Die Situation war überflüssig wie ein Kropf. Wenn die Polizei das Tor zur Straße zu gelassen und die Fans auf den Busparkplatz gelassen hätte, wäre nichts passiert.“ In die gleiche Kerbe schlug der Uefa-Sicherheitsbeauftragte, der von einem „unnötigen“ Einsatz sprach.
Polizei mit Flaschen und vollen Dosen beworfen
„100 bis 200 Fans wollten die Barrieren durchbrechen. Es ist eine halbe Stunde lang zu Auseinandersetzungen gekommen, bevor es ruhiger wurde“, wird Polizeisprecher Pascal Gillot von Sport1 zitiert. Die Polizei musste sogar mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Krawallmacher vorgehen, da diese unter anderem mit Flaschen und vollen Bierdosen geworfen hatten.
„Vorkehrungen richtig“
Schon vor dem Spiel hatte die belgische Polizei auf Grund von befürchteten Krawallen Maßnahmen getroffen. Demnach durften die Fanbusse der 96 er erst knapp zwei Stunden vor Anpfiff die deutsch-belgische Grenze passieren. „Auch wenn es nur eine Minderheit war, hat es sich als richtig erwiesen, dass wir die Vorkehrungen getroffen haben“, so Gillot weiter.
Kritik an belgischer Polizei
Allerdings gab es auch Kritik am Einsatz der belgischen Polizei. „Die Polizei hat auf wehrlose Fans eingeschlagen. Ich habe meinen Schwager blutend auf dem Boden gesehen und wollte ihn in den Bus ziehen. Dann haben zwei Polizisten auf mich eingedroschen“, wird ein 96-Fan von der Bild zitiert. Auch bei Hannovers Fanbeauftragtem Frank Watermann klingt das ähnlich: „Die Situation war überflüssig wie ein Kropf. Wenn die Polizei das Tor zur Straße zu gelassen und die Fans auf den Busparkplatz gelassen hätte, wäre nichts passiert.“ In die gleiche Kerbe schlug der Uefa-Sicherheitsbeauftragte, der von einem „unnötigen“ Einsatz sprach.
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