Europa-League-Quali: Österreichische Teams stark

Zwei Siege und ein Remis gab es für die drei österreichischen Vertreter am Donnerstag in der Europa-League Qualifikation. Die Wiener Austria und Sturm Graz gewannen ihre Spiele, während Rapid Wien kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen musste.

Steffen Hofmann (Rapid Wien): Spieler des Jahres in der T-Mobile Bundesliga (firo)
(jor) Graz. Durch die Bank gute Ausgangspositionen haben sich die österreichischen Teams in der 3.Runde der Qualifikation zur Europa League verschaffen. Sturm Graz und Austria Wien siegten, Rapid Wien spielte Remis.

Sturm souverän

Cupsieger Sturm Graz behielt gegen den georgischen Vertreter Dinamo Tiflis vor heimischem Publikum souverän mit 2:0 die Oberhand. Im ersten Abschnitt ließ sich der Defensivriegel durch das Team von Frano Foda noch nicht kancken, in Minute 48 jedoch erlöste Innenverteidiger Ferdinand Feldhofer die Grazer mit dem Treffer zum 1:0. Nach einer Stunde Spielzeit legte Angreifer Roman Kienast das 2:0 nach. Trotz weiterer guter Gelegenheiten der „Blackies“ blieb es bis zum Ende bei diesem Spielstand. Das Retourspiel findet am Donnerstag, den 5. August in der georgischen Hauptstadt statt.

Austria dreht Rückstand


Ebenso gut löste die Wiener Austria ihre Aufgabe. Der Vizemeister siegte bei  bei Ruch Chorzow aus Polen mit 3:1. Der Start für die „Violetten“ allerdings verlief denkbar ungünstig, bereits nach vier Minuten gingen die Hausherren in Führung. Diese hielt allerdings keine 180 Sekunden, denn traf Austria-Torjäger Linz zum Ausgleich. Nachdem Hlink per Kopfball das 2:1 erzielte, besorgte Jun in Minute 73 den 3:1-Endstand zugunsten des Daxbacher-Teams. Auch hier geht das Rückspiel am 5. August über die Bühne.

Rapid kommt nicht auf Touren

Nicht ganz nach Wunsch verlief es indes für Rapid Wien. Die Hütteldorfer führten beim bulgarischen Cupsieger Stara Zagora durch einen Hoffmann-Handelfmeter (43.) zur Pause zwar mit 1:0. Doch fünf Minuten vor Ende glichen die Gastgeber durch den eingewechselten Zlatinov aus. Nach zwei Pleiten zu Beginn der Meisterschaft fand der Rapid-Motor also auch in Bulgarien nicht zur gewohnten Betriebstemperatur. Dennoch ist die Ausgangslage für die Retourbegegnung, welche am 3. August im Wiener Hanappi-Stadion ausgetragen wird, alles andere als schlecht für die „Grün-Weißen“.

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