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Werders gute Ausgangslage nach einem turbulenten Spiel
Das Spiel zwischen Valencia und Werder Bremen am Donnerstag liefert jede Menge Gesprächsstoff.
Von Falko BLÖDING
Valencia. Was der FC Valencia und Werder Bremen gestern Abend auf dem Rasen des „Estadio Mestalla“ ablieferten war spektakulär: In einer rassigen, temporeichen und leidenschaftlich geführten Partie holte Werder am Ende ein 1:1. Die Protagonisten des Spiels waren die beiden Keeper Tim Wiese und César Sanchez, sowie Schiedsrichter Martin Atkinson aus England.
„Atkinson war nicht souverän“
„Ich glaube, der Schiri hat uns mit seinen Entscheidungen nicht geholfen und hat viel Hektik reingebracht. Er hat uns eine Menge Gelbe Karten gezeigt, die man in der Form auch nicht zeigen muss“, gab Werders Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem Abpfiff zu Protokoll. Nach der Vorgeschichte beider Mannschaften, die sich in der Saison 2004/05 aufs Äußerste behakt hatten, vermochte der Unparteiische es nicht, die Wogen zu glätten. „Schiedsrichter Atkinson war nicht so souverän“, meinte Allofs.
Ein unverhoffter Elfmeter
Dabei konnten sich die Bremer zunächst beim Unparteiischen bedanken: Nach gut zwanzig Minuten entschied dieser nämlich nach einem harmlosen Zupfer von Valencias Ever Banega am Trikot von Claudio Pizarro überraschend auf Strafstoß. Selbst einige Bremer Spieler schauten angesichts dieser Entscheidung verdutzt aus der Wäsche. Allofs berichtete aber später, Atkinson habe in der Sicherheitsbesprechung zuvor deutlich gemacht, dass er gegen das Halten eines Gegenspielers rigoros vorgehen wolle.
Banega fliegt vom Platz
Torsten Frings verwandelte den Elfmeter und Valencia berannte mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch das Bremer Gehäuse. Dort fanden sie aber zunächst in Tim Wiese ihren Meister. Der Keeper hatten einen Sahnetag erwischt und reagierte gleich mehrfach prächtig. Es folgte nach dem Seitenwechsel die nächste strittige Szene. Abseits der TV-Kameras soll Banega Marko Marin auf Höhe der Mittellinie ins Gesicht geschlagen haben. Der Assistent meldete dies Atkinson und der Schiedsrichter zeigte Banega die rote Karte.
„Die Stimmung war überragend“
Angetrieben vom lautstarken Publikum spielten „Los Che“ weiter nach vorn und wurden schließlich durch den Ausgleich von Juan Manuel Mata belohnt. „Die Stimmung war überragend. Wenn du als Heimmannschaft so eine Atmosphäre hast, wenn da so eine Wand der Unterstützung tobt, dann ist klar, dass du auch mit zehn Mann noch Topleistungen bringen kannst“, erkannte Tim Wiese an.
Auch César Sanchez parierte stark
Werder hatte dagegen Probleme, mit einem Mann mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Pizarro, Marin und Co. versiebten mehrere hochkarätige Chancen. Das lag vor allem an Valencias Schlussmann César Sanchez, der genauso wie Tim Wiese eine bärenstarke Leistung ablieferte. „Es ist wirklich schade, denn wir hätten deutlich mehr Tore schießen müssen“, kritisierte Kapitän Torsten Frings. Tim Wiese meinte: „Insgesamt war es eine gute Leistung, aber wir hätten Valencia so richtig zeigen können, wer Chef auf dem Feld ist. Das haben wir verpasst. Auf der anderen Seite müssen wir jetzt auch vorsichtig sein, nicht unter die Räder zu kommen, wenn die wieder mit elf Leuten spielen.“
„Es wird noch ein hartes Stück Arbeit“
Dennoch können die Bremer nun zuversichtlich in das Rückspiel am kommenden Donnerstag im heimischen Weserstadion blicken. „Wenn wir das Ergebnis vor dem Spiel gehört hätten, wären wir sicher zufrieden gewesen, doch nach dem Spielverlauf sind wir es nicht so. Hätten wir uns cleverer beim Ausspielen unserer Überzahl angestellt, wäre hier auch ein Sieg drin gewesen. Aber wir wollen auch festhalten, dass wir ein Tor schießen und eine bessere Ausgangslage erzielen wollten als gegen Enschede. Das ist uns gelungen. Es wird dennoch ein ganz hartes Stück Arbeit nächste Woche im Weserstadion“, so Klaus Allofs.
„Atkinson war nicht souverän“
„Ich glaube, der Schiri hat uns mit seinen Entscheidungen nicht geholfen und hat viel Hektik reingebracht. Er hat uns eine Menge Gelbe Karten gezeigt, die man in der Form auch nicht zeigen muss“, gab Werders Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem Abpfiff zu Protokoll. Nach der Vorgeschichte beider Mannschaften, die sich in der Saison 2004/05 aufs Äußerste behakt hatten, vermochte der Unparteiische es nicht, die Wogen zu glätten. „Schiedsrichter Atkinson war nicht so souverän“, meinte Allofs.
Ein unverhoffter Elfmeter
Dabei konnten sich die Bremer zunächst beim Unparteiischen bedanken: Nach gut zwanzig Minuten entschied dieser nämlich nach einem harmlosen Zupfer von Valencias Ever Banega am Trikot von Claudio Pizarro überraschend auf Strafstoß. Selbst einige Bremer Spieler schauten angesichts dieser Entscheidung verdutzt aus der Wäsche. Allofs berichtete aber später, Atkinson habe in der Sicherheitsbesprechung zuvor deutlich gemacht, dass er gegen das Halten eines Gegenspielers rigoros vorgehen wolle.
Banega fliegt vom Platz
Torsten Frings verwandelte den Elfmeter und Valencia berannte mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch das Bremer Gehäuse. Dort fanden sie aber zunächst in Tim Wiese ihren Meister. Der Keeper hatten einen Sahnetag erwischt und reagierte gleich mehrfach prächtig. Es folgte nach dem Seitenwechsel die nächste strittige Szene. Abseits der TV-Kameras soll Banega Marko Marin auf Höhe der Mittellinie ins Gesicht geschlagen haben. Der Assistent meldete dies Atkinson und der Schiedsrichter zeigte Banega die rote Karte.
„Die Stimmung war überragend“
Angetrieben vom lautstarken Publikum spielten „Los Che“ weiter nach vorn und wurden schließlich durch den Ausgleich von Juan Manuel Mata belohnt. „Die Stimmung war überragend. Wenn du als Heimmannschaft so eine Atmosphäre hast, wenn da so eine Wand der Unterstützung tobt, dann ist klar, dass du auch mit zehn Mann noch Topleistungen bringen kannst“, erkannte Tim Wiese an.
Auch César Sanchez parierte stark
Werder hatte dagegen Probleme, mit einem Mann mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Pizarro, Marin und Co. versiebten mehrere hochkarätige Chancen. Das lag vor allem an Valencias Schlussmann César Sanchez, der genauso wie Tim Wiese eine bärenstarke Leistung ablieferte. „Es ist wirklich schade, denn wir hätten deutlich mehr Tore schießen müssen“, kritisierte Kapitän Torsten Frings. Tim Wiese meinte: „Insgesamt war es eine gute Leistung, aber wir hätten Valencia so richtig zeigen können, wer Chef auf dem Feld ist. Das haben wir verpasst. Auf der anderen Seite müssen wir jetzt auch vorsichtig sein, nicht unter die Räder zu kommen, wenn die wieder mit elf Leuten spielen.“
„Es wird noch ein hartes Stück Arbeit“
Dennoch können die Bremer nun zuversichtlich in das Rückspiel am kommenden Donnerstag im heimischen Weserstadion blicken. „Wenn wir das Ergebnis vor dem Spiel gehört hätten, wären wir sicher zufrieden gewesen, doch nach dem Spielverlauf sind wir es nicht so. Hätten wir uns cleverer beim Ausspielen unserer Überzahl angestellt, wäre hier auch ein Sieg drin gewesen. Aber wir wollen auch festhalten, dass wir ein Tor schießen und eine bessere Ausgangslage erzielen wollten als gegen Enschede. Das ist uns gelungen. Es wird dennoch ein ganz hartes Stück Arbeit nächste Woche im Weserstadion“, so Klaus Allofs.
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