Bremer Serientäter wollen wieder zuschlagen

Ohne den Schlendrian, Kapitän Torsten Frings und Torjäger Claudio Pizarro will Werder Bremen gegen Austria Wien auch im 18. Spiel in Folge unbesiegt bleiben.

Mertesacker, Boenisch und Marin jubeln über den Triumph gegen Hoffenheim (DAVID HECKER/AFP/Getty Images)
(fb) Bremen. Um ein Haar wäre die Erfolgsserie von Werder Bremen (17 Pflichtspiele ohne Niederlage) am Wochenende in Nürnberg gerissen. Doch der Pokalsieger holte in den Schlussminuten beim „Club“ noch einen 0:2-Rückstand auf und rettete zumindest das Remis. Heute Abend wartet in der Europa League mit Austria Wien bereits der nächste Kontrahent, der Werders Serie beenden möchte. Innenverteidiger Per Mertesacker fordert von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung, damit dies nicht passiert: „Wir müssen von Anfang an das Tempo hochhalten, das ist das Erfolgsrezept. Die anderen Mannschaften sind noch motivierter, weil sie unsere Serie beenden und uns stürzen wollen.“

Kein Schlendrian an der Weser


Trainer Thomas Schaaf sie es ähnlich und hat unter Woche genau aufgepasst, dass nicht der Schlendrian in Bremen Einzug hält: „So eine Serie ist sicherlich ein Maßstab dafür, dass wir vieles richtig gemacht haben. Wenn sie aber dazu führt, sich selbst zu benebeln und zu glauben, dass es einfach so weitergeht, dann ist das schlecht.“

Gegen die Austria zählen Hugo Almeida, Sebastian Prödl und Daniel Jensen nach ihren langen Verletzungspausen wieder zum Bremer Kader. Dafür fallen Claudio Pizarro und Torsten Frings aus. „Das sind unsere ältesten und erfahrensten Profis. Diese Erfahrungswerte kann man nicht 1:1 ersetzen. Wir müssen eine Menge investieren, um das zu kompensieren“, weiß Mertesacker. Aaron Hunt wird wahrscheinlich Claudio Pizarro im Angriff ersetzen. Er verspricht, dass Werder „So wie in Nürnberg werden wir nicht noch einmal auflaufen. Erst recht nicht zu Hause.“

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