Vorschau Europa League: Die Gruppe F

In dieser Gruppe der Europa League könnte in dieser Runde schon mehr als nur eine Vorentscheidung fallen. Die beiden Favoriten Galatasaray und Panathinaikos könnten mit einem weiteren Sieg schon für die nächste Runde planen.

Abdul Kader Keita (Galatasaray) during Dinamo Bucharest game (galatasaray.org)
(rb) Bukarest/Graz. Nachdem sich die beiden großen Klubs Galatasaray Istanbul und Panathinaikos Athen in ihrem Heimspiel gegen Dinamo Bukarest bzw. Sturm Graz relativ ungefährdet durchsetzen konnten, sind die beiden Außenseiter schon unter Zugzwang. Ein Sieg von Galatasaray würde bedeuten, dass man sich frühzeitig für die K.O.-Runde qualifizieren kann, während auch die Griechen mit einem Sieg nur mehr schwer von einem Aufstiegsplatz verdrängt werden können.

Dinamo Bukarest – Galatasaray Istanbul (19.00)

Die Rumänen wollen sich für die bittere 1:4 Klatsche in Rumänien revanchieren und könnten mit einem eigenen Sieg wieder in den Kampf um die K.O.- Runde einsteigen. Dazu ist jedoch eine gewaltige Leistungssteigerung notwendig, denn ansonsten gibt es wieder ein böses Erwachen. Für Dinamo spricht, dass Galatasaray noch nie bei einem rumänischen Klub gewinnen konnte, bzw. Dinamo noch nie gegen einen türkischen Kontrahenten zu Hause verloren hat. Jedoch wartet Dinamo schon seit sechs Heimspielen im Europacup auf einen Sieg und die Türken sind seit neun Spielen in Europa unbesiegt. Bei den Bukarestern, die schon seit zwei Spielen unbesiegt sind, gab es nach der Niederlage in Istanbul einen Trainerwechsel. Übergangslösung Ion Marin verließ den Verein und ging nach Saudi Arabien. Sein Nachfolger Cornel Talnar, der zum dritten Mal dieses Amt bekleidet, soll es jetzt besser machen und zu Hause gegen den türkischen Tabellen-Zweiten einen Sieg einfahren. Ein Vorteil wird auf alle Fälle sein, dass der gefährlichste Spieler von Galatasaray, Milan Baros, verletzt nicht spielen wird können.

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Sturm Graz – Panathinaikos Athen (19.00)

Für Sturm Graz zählen nur drei Punkte. Nach der knappen 0:1 Niederlage in Athen steht man mit dem Rücken zur Wand und ist ernorm unter Zugzwang, denn ein erneuter Punktverlust bedeutet schon fast das Aus. Doch Sturm weiß, wie man zu Hause gegen Panathinaikos bestehen kann, konnte man doch in der Saison 2000/01 in der Champions League 2:0 in Graz gewinnen. Dazu kommt, dass Sturm seine Duelle gegen griechische Klubs im eigenen Stadion immer gewinnen konnte, während die Athener Österreich immer mit leeren Händen verlassen mussten. Beide Teams sind momentan blendend in Form und haben eine Serie von drei bzw. neun Spielen ohne Niederlage aufzuweisen. In Graz ist man trotz der schweren Situation noch zuversichtlich. Andreas Hölzl sagte vor dem Spiel: „Es ist unsere letzte Chance, wenn wir gewinnen, haben wir noch Chancen auf Platz zwei. Man kann die beiden Vereine nicht vergleichen. Panathinaikos ist eine internationale Topmannschaft, hat viel mehr Budget als wir. Aber in einem Spiel ist vieles möglich, vor allem mit unserem Publikum im Rücken.“ Für Sturm steht sehr viel auf dem Spiel und für Panathinaikos wären drei Punkte die riesige Chance die Konkurrenz auf Distanz zu halten.

Eure Meinung: Wie gehen die beiden Spiele am Donnerstag aus?


 
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