Vorschau Europa League: Die Hamburger Gruppe C

Das Vorhaben Europa League-Endspiel im eigenen Stadion kann für den Hamburger SV am Donnerstagabend einen entscheidenden Weg einschlagen. Am 4. Spieltag empfangen die Hanseaten den schottischen Klub von Celtic Glasgow. Rapid Wien empfängt auf österreichischen Boden den Gast aus Israel, Hapoel Tel Aviv.

04.11.2009 15:15:34

Bruno Labbadia, Hamburger SV (Bongarts / Getty Images)
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Bruno Labbadia, Hamburger SV (Bongarts / Getty Images)

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(sh) Hamburg. „Wir wissen spätestens nach dem Hinspiel, was uns erwartet. Wir müssen auf jeden Fall aufpassen. Sie haben eine gute Mannschaft“, weiß Hamburgs Außenverteidiger Marcell Jansen vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem 42-maligen schottischen Meister aus Glasgow. Vor einigen Tagen feierten die Rothosen bei Celtic Glasgow einen wichtigen Sieg und sicherten sich drei Punkte für die Zwischenrunde der Europa League. Doch das Zwischenziel ist noch längst nicht erreicht, denn mit sechs Zählern auf dem Konto rangieren die Hanseaten in der Gruppe C auf Position zwei – punktgleich mit Hapoel Tel Aviv.

Celtic und die letzte Chance

Die Schotten stehen in Hamburg mächtig unter Druck. An der Elbe geht es für Celtic und vor allem auch für den gesamten schottischen Fußball um einen extrem wichtigen Sieg. Mit einem Punkt auf dem Konto belegen die Schotten den letzten Platz und haben kaum noch Anschluss an die ersten beiden Ränge, die zum Weiterkommen in der Europa League berechtigen. HSV-Coach Bruno Labbadia erklärte im Vorfeld der Partie, dass er sich nicht um die Taktik des Gegners kümmern werde und stattdessen auf die Offensive seiner Mannschaft setzen werde. „Damit hatten wir auch im Hinspiel Erfolg“, weiß auch Jansen. Die Hamburger hoffen auch an diesem Donnerstag wieder auf die volle Unterstützung ihrer Fans. „Das ist sicher ein großer Vorteil für uns, vor unseren Fans zu spielen“, so Jansen weiter.

Hapoel muss nach Wien


In der Parallelbegegnung kommt es zu dem Duell zwischen Rapid Wien und Hapoel Tel Aviv. Der Klub aus Israel möchte sich auf österreichischen Boden mit einem „Dreier“ an der Spitze absetzen, während Rapid ebenfalls noch gute Chancen auf ein Weiterkommen in der Europa League hat. Die Wiener belegen mit vier Punkten Rang drei und Hapoel führt die Tabelle der Gruppe C an – dank des besseren Torverhältnisses.
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