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Spielbericht Europa League: Austria Wien – Werder Bremen
Kurioses Spiel im Horr-Stadion zu Wien: Werder sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, holte am Ende aber nur einen Punkt. Die Austria kämpfte beherzt und wurde dafür durch Schumachers Ausgleich kurz vor Schluss belohnt.
(fb) Wien. Für Werder Bremen lief nach Claudio Pizarros Doppelpack bei Austria Wien alles nach Plan. Doch eine bescheidene Chancenverwertung und kämpferische Wiener kosteten die Hanseaten schließlich zwei Zähler.
Personal & Taktik
Wiens Coach Karl Daxbacher bot eine 4-3-2-1-Formation ohne große Überraschungen auf. Der angeschlagene Aleksandar Dragovic bestand den Härtetest kurz vor dem Anpfiff und konnte spielen, Manuel Ortlechner ersetzte den gesperrten Markus Suttner auf der Linksverteidigerposition. Momo Diabang war alleinige Spitze, unterstützt von Kapitän Acimovic und Zlatko Junuzovic.
Nichts neues bei den Gästen. Trainer Thomas Schaaf bot die Erfolgself der letzten Wochen auf. Das bedeutete, dass der wiedergenesene Tim Borowski auf die Bank musste, dafür durfte Philipp Bargfrede von Beginn an ran.
Spielverlauf 1. Hälfte
Nach einer kurzen Phase des Abtastens setzte Milenko Acimovic das erste Highlight, als er einen Freistoß aus 18 Metern nur Zentimeter am Kasten von Tim Wiese vorbei zirkelte (11.). Dann übernahmen die Gäste das Kommando und schlugen nach einer Standardsituation zu: Mesut Özil schlug einen Freistoß von der rechten Seite auf den Kopf von Claudio Pizarro, der Peruaner hatte zu viel Platz und nickte aus sechs Metern mühelos zum 0:1 ein (19.). Die Wiener deuteten immer wieder an, dass auch sie gefällig nach vorne spielen können. Aber es haperte meist am finalen Pass.
Stattdessen hatten die Bremer gleich mehrfach die Möglichkeit, ihre Führung auszubauen. Zunächst schob Özil nach feinem Zuspiel von Bargfrede frei vor dem Austria-Kasten vorbei (34.). Dann scheiterte Aaron Hunt an glänzend reagierenden Austria-Schlussmann Robert Almer (36.) und Per Mertesacker köpfte einen Eckball an den Pfosten (37). Drei Minuten vor dem Seitenwechsel scheiterte Hunt erneut aus kurzer Distanz am Keeper der Österreicher (42.).
Spielverlauf 2. Hälfte
Die ersten fünf Minuten nach der Pause gehörten wieder den Gästen, doch dann kam die Austria: Mit viel Aggressivität und Willen drängten sie Bremen in die eigene Hälfte. Zlatko Junuzovic erzielte auch den Ausgleich für die Hausherren, doch Schiedsrichter Tagliavento pfiff ihn wegen Abseits zurück. Eine richtige Entscheidung, denn der Ball kam zwar von Werders Torsten Frings zum österreichischen Mittelfeldspieler (55.), doch es war ein unkontrollierter Ball nach einer Grätsche und kein schlichter Fehl- oder Rückpass.
Gerade, als sich Wien in der Bremer Hälfte einnisten wollte, passierte Innenverteidiger Jacek Bak nach einem hohen Ball ein dicker Lapsus: Anstatt die Kugel wegzuköpfen, verlängerte er sie nach hinten Richtung eigenes Tor. Claudio Pizarro bedankte sich, sprintete dazwischen und vollendete eiskalt zum 0:2 (63.). Emin Sulimanis Anschlusstreffer aus 17 Metern bescherte den Gastgebern neue Hoffnung und dem Spiel eine spannende Schlussphase (73.). Belohnt wurde der kämpferische Einsatz Wiens in der Schlussphase, als der eingewechselte Brasilianer Schumacher aus fünf Metern zum umjubelten 2:2-Endstand einköpfte (87.).
Schlüsselspieler
Momo Diabang rackerte viel und ging weite Wege. Auch Zlatko Junuzovic wusste zu gefallen. Herausragend spielte Austria-Kapitän Milenko Acimovic, der unglaublich viele Ballkontakte hatte.
Werders Per Mertesacker spielte wie zuletzt in der Bundesliga stark, Mesut Özil und Philipp Bargfrede lieferten ordentliche Leistungen im Mittelfeld ab.
Schlüsselszene
Mitten in die Drangphase seiner Mannschaft hinein, leistete sich Routinier Jacek Bak den unentschuldbaren Fehler, der zu Werders 2:0 führte (63.). Umso bemerkenswerter, dass Wien danach nochmal in die Partie zurück kam.
Spieler des Spiels: Claudio Pizarro
Einmal mehr eine unheimliche abgezockte Vorstellung des Bremer Torjägers, der beide Treffer für die Gäste erzielte und viele Bälle behauptete.
Schiedsrichter: Paolo Tagliavento (ITA)
Tagliavento zog sich den Unmut der Austria-Fans zu, als er den Freistoß pfiff, der zum 0:1 führte. Dennoch war diese Entscheidung nach dem Zweikampf Diabang/Fritz in Ordnung. Dafür hätte er Marko Marin aber vor der Pause nach einer Schwalbe die gelbe Karte zeigen müssen. Zu Unrecht verweigerte er Junuzovic' Ausgleichtreffer nach dem Seitenwechsel die Anerkennung. Insgesamt kein glücklicher Auftritt des Unparteiischen.
Spielnote: 8
Es war eine äußerst unterhaltsame Partie mit vielen Torraumszenen und strittigen Situationen. Werder hatte zwar ein deutliches Chancenplus, aber am Ende wurde der Kampf der Austria mit der Aufholjagd zum 2:2 belohnt.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Personal & Taktik
Wiens Coach Karl Daxbacher bot eine 4-3-2-1-Formation ohne große Überraschungen auf. Der angeschlagene Aleksandar Dragovic bestand den Härtetest kurz vor dem Anpfiff und konnte spielen, Manuel Ortlechner ersetzte den gesperrten Markus Suttner auf der Linksverteidigerposition. Momo Diabang war alleinige Spitze, unterstützt von Kapitän Acimovic und Zlatko Junuzovic.
Nichts neues bei den Gästen. Trainer Thomas Schaaf bot die Erfolgself der letzten Wochen auf. Das bedeutete, dass der wiedergenesene Tim Borowski auf die Bank musste, dafür durfte Philipp Bargfrede von Beginn an ran.
Spielverlauf 1. Hälfte
Nach einer kurzen Phase des Abtastens setzte Milenko Acimovic das erste Highlight, als er einen Freistoß aus 18 Metern nur Zentimeter am Kasten von Tim Wiese vorbei zirkelte (11.). Dann übernahmen die Gäste das Kommando und schlugen nach einer Standardsituation zu: Mesut Özil schlug einen Freistoß von der rechten Seite auf den Kopf von Claudio Pizarro, der Peruaner hatte zu viel Platz und nickte aus sechs Metern mühelos zum 0:1 ein (19.). Die Wiener deuteten immer wieder an, dass auch sie gefällig nach vorne spielen können. Aber es haperte meist am finalen Pass.
Stattdessen hatten die Bremer gleich mehrfach die Möglichkeit, ihre Führung auszubauen. Zunächst schob Özil nach feinem Zuspiel von Bargfrede frei vor dem Austria-Kasten vorbei (34.). Dann scheiterte Aaron Hunt an glänzend reagierenden Austria-Schlussmann Robert Almer (36.) und Per Mertesacker köpfte einen Eckball an den Pfosten (37). Drei Minuten vor dem Seitenwechsel scheiterte Hunt erneut aus kurzer Distanz am Keeper der Österreicher (42.).
Spielverlauf 2. Hälfte
Die ersten fünf Minuten nach der Pause gehörten wieder den Gästen, doch dann kam die Austria: Mit viel Aggressivität und Willen drängten sie Bremen in die eigene Hälfte. Zlatko Junuzovic erzielte auch den Ausgleich für die Hausherren, doch Schiedsrichter Tagliavento pfiff ihn wegen Abseits zurück. Eine richtige Entscheidung, denn der Ball kam zwar von Werders Torsten Frings zum österreichischen Mittelfeldspieler (55.), doch es war ein unkontrollierter Ball nach einer Grätsche und kein schlichter Fehl- oder Rückpass.
Gerade, als sich Wien in der Bremer Hälfte einnisten wollte, passierte Innenverteidiger Jacek Bak nach einem hohen Ball ein dicker Lapsus: Anstatt die Kugel wegzuköpfen, verlängerte er sie nach hinten Richtung eigenes Tor. Claudio Pizarro bedankte sich, sprintete dazwischen und vollendete eiskalt zum 0:2 (63.). Emin Sulimanis Anschlusstreffer aus 17 Metern bescherte den Gastgebern neue Hoffnung und dem Spiel eine spannende Schlussphase (73.). Belohnt wurde der kämpferische Einsatz Wiens in der Schlussphase, als der eingewechselte Brasilianer Schumacher aus fünf Metern zum umjubelten 2:2-Endstand einköpfte (87.).
Schlüsselspieler
Momo Diabang rackerte viel und ging weite Wege. Auch Zlatko Junuzovic wusste zu gefallen. Herausragend spielte Austria-Kapitän Milenko Acimovic, der unglaublich viele Ballkontakte hatte.
Werders Per Mertesacker spielte wie zuletzt in der Bundesliga stark, Mesut Özil und Philipp Bargfrede lieferten ordentliche Leistungen im Mittelfeld ab.
Schlüsselszene
Mitten in die Drangphase seiner Mannschaft hinein, leistete sich Routinier Jacek Bak den unentschuldbaren Fehler, der zu Werders 2:0 führte (63.). Umso bemerkenswerter, dass Wien danach nochmal in die Partie zurück kam.
Spieler des Spiels: Claudio Pizarro
Einmal mehr eine unheimliche abgezockte Vorstellung des Bremer Torjägers, der beide Treffer für die Gäste erzielte und viele Bälle behauptete.
Schiedsrichter: Paolo Tagliavento (ITA)
Tagliavento zog sich den Unmut der Austria-Fans zu, als er den Freistoß pfiff, der zum 0:1 führte. Dennoch war diese Entscheidung nach dem Zweikampf Diabang/Fritz in Ordnung. Dafür hätte er Marko Marin aber vor der Pause nach einer Schwalbe die gelbe Karte zeigen müssen. Zu Unrecht verweigerte er Junuzovic' Ausgleichtreffer nach dem Seitenwechsel die Anerkennung. Insgesamt kein glücklicher Auftritt des Unparteiischen.
Spielnote: 8
Es war eine äußerst unterhaltsame Partie mit vielen Torraumszenen und strittigen Situationen. Werder hatte zwar ein deutliches Chancenplus, aber am Ende wurde der Kampf der Austria mit der Aufholjagd zum 2:2 belohnt.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
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Österreich - Ukraine
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- 7.32 %
Goal.com-Flutlicht
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