„Wir haben einfach schlecht gespielt“ - Stimmen zum Hertha-Spiel

Hertha-Kapitän Arne Friedrich brachte es nach dem Spiel gegen FK Ventspils auf den Punkt: „Wir haben einfach schlecht gespielt.“ Sein Trainer, Lucien Favre, stimmte ihm da im Großen und Ganzen zu.

Hoffnungsträger in Berlin: Trainer Lucien Favre
(ab) Berlin. Das hatten sich die Verantwortlichen von Hertha BSC ganz anders vorgestellt. Gegen FK Ventspils sollte in der Europa League ein Sieg her, um nach vier Pleiten in der Liga mal wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Am Ende reichte es aber nur zu einem knappen 1:1. „Natürlich ist es eine große Enttäuschung, nach der Führung nicht zu gewinnen. Gegen diese Mannschaft musst du nachlegen und den zweiten Treffer erzielen“, sagte Trainer Lucien Favre. „Wir hatten zu viele unnötige Ballverluste und standen zu weit weg vom Gegner. Wenn der Ball im richtigen Moment und vor allem schneller abgespielt worden wäre, hätten wir das 2:1 und 3:1 machen können.“

Friedrich ist bedient


Arne Friedrich war noch einer der besseren Berliner, er sagte schon deutlicher, was gegen die Letten nicht passte. „Wir haben einfach schlecht gespielt, zu wenig Tempo gemacht und nach dem 1:0 nicht weiter nach vorn gespielt. Wir haben es verpasst, den Gegner unter Druck zu setzen. In allen Belangen war es von uns heute zu wenig. Auch wenn die Verletzungsausfälle schwer wiegen, können wir es leider nicht ändern“, so Friedrich.

Freuen oder nicht?


Ventspils-Trainer Zavettieri wusste nicht so recht, was er mit dem einen Punkt anfangen soll. „Ich bin etwas im Zwiespalt, weiß nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht. Mit der Leistung meiner Spieler bin ich zufrieden. Sie haben gezeigt, dass wir auch im europäischen Wettbewerb mithalten können. Der Punktgewinn ist sicherlich verdient“, sagte Nunzio Zavettieri.

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