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Spielbericht Europa League (D): Hertha BSC - FK Ventspils
Mit einer ganz schwachen Leistung ist Hertha BSC in die Europa-League-Saison gestartet. Wie schon in den letzten Bundesliga-Spielen konnten die Berliner auch gegen den FK Ventspils nicht überzeugen.
(ab) Berlin. Hertha BSC kommt in dieser Saison einfach nicht in Schwung. Nach vier Ligapleiten in Folge reichte es zum Auftakt der Europa League gegen FK Ventspils nur zu einem 1:1. Die Letten waren am Ende einem Sieg näher als der Gastgeber. Doch damit nicht genug, Stammkeeper Drobny verletzte sich am Oberschenkel, droht wochenlang auszufallen.
PERSONAL & TAKTIK
Hertha-Coach Lucien Favre schickte ein fast komplett neues Team auf den Platz. Neben Kacar fehlten auch Wichniarek, Kringe, Dardai, Raffael und Pejcinovic. Dafür standen Bengtsson, Neuzugang Ramos und der junge Lenart Hartmann in der Startelf. In der Abwehr tauschten zudem Stein und Janker die Positionen: Stein rückte nach rechts, Janker nach links.
Beim FK Ventspils nahm Trainer Zavattieri auch einige Veränderungen vor. Zum Wochenbeginn verpflichtete Ventspils noch einmal fünf neue Spieler.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Hertha legte im eigenen Stadion gleich gut los. Schon nach vier Minuten kam Piszczek nach einer Flanke von Stein zum Kopfball, aber der Ball ging drüber. Die Letten reagierten postwendend, zum Glück haben die Berliner aber Jaroslav Drobny im Tor stehen. Cicero verlor im Mittelfeld den Ball, Tigirlas schnappte sich ihn, spielte zu Zigajevs, doch dessen Schuss konnte Drobny mit dem Fuß abwehren.
Bis zur Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Doch sowohl Ramos mit einem schönen Schuss aus 18 Metern und Piszczek für die Berliner als auch Gauracs für Ventspils, konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. In der 20. Minute ereilte Hertha BSC dann eine weitere Schreckensnachricht in dieser Saison: Drobny musste verletzt raus. Nach einem Versuch von Tigirlas konnte der Tscheche halten, kam danach jedoch schlecht auf dem Boden auf und verletzte sich am Oberschenkel. Für ihn rückte Burchert zwischen die Pfosten.
Es passt ins Bild der diesjährigen Hertha. In den letzten Wochen fehlten gleich mehrere Leistungsträger verletzt, nun also auch noch Drobny. Burchert bekam zunächst nichts zu tun. Hertha übte weiter Druck aus. Erst scheiterte Piszczek, dann Domovchiyski nach schönem Zuspiel von Ramos. Nach 35 Minuten wurden die Berliner endlich für ihre Mühen belohnt. Der 18-Jährige Hartmann nahm einfach mal aus 25 Metern Maß, Chesnovski konnte nicht festhalten und Piszczek staubte ab.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Alles andere als gut startete Hertha BSC in die zweite Halbzeit. Schon nach drei Minuten erzielten die Letten den Ausgleich. Tigirlas konnte zu Gauracs passen, der mit einem Schuss ins linke Eck Burchert überwand. Der Ersatzkeeper der Berliner hatte in diesem Moment einen schweren Stand, seine Vorderleute wirkten alles andere als sicher. Ventspils hatte danach zunächst die besseren Aktionen auf seiner Seite.
Es dauerte ein paar Minuten ehe Hertha wieder gefährlich wurde. In der 52. Minute hatte Cicero zunächst eine schöne Chance, Chesnovski konnte aber parieren. Dann kam der bis dahin wenig auffällige Domovchiyski zu einem Kopfball. In der Folge waren immer wieder Abspielfehler und Unkonzentriertheiten im Berliner Spielaufbau zu sehen. Das ermöglichte Ventspils einige Vorstöße. Doch weder Visnakovs als auch Chirkin konnten mit ihren Weitschüssen Burchert überwinden.
Zehn Minuten vor Schluss wäre Ventspils beinahe das zweite Tor gelungen. Burchert unterlief eine Flanke, Astavjevs wollte köpfen, wurde daran aber von Bengtsson gehindert.
SCHLÜSSELSPIELER
Auf Seiten der Berliner versuchte Piszczek immer wieder Gefahr auszuüben, zudem erzielte er das einzige Berliner Tor. Burchert bewahrte nach seiner Einwechslung die Hertha vor weiteren Gegentoren. Das Spiel der Letten prägten Torschütze Gauracs, Chirkin und Tigirlas.
SCHLÜSSELSZENE
Der 1:1-Ausgleich für die Letten durch Gauracs. Ventspils war danach dem Führungstreffer näher als der Gastgeber.
SPIELER DES SPIELS
Spieler des Spiels war Edgars Gauracs. Der Stürmer machte eine sehr gute Partie, war immer wieder anspielbar, suchte den Abschluss und traf zum wichtigen 1:1.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Alan Kelly aus Irland hatte weitgehend keine Probleme mit der Partie. Nur einmal lag er wohl daneben, als Bengtsson Astavjevs im Berliner Strafraum rüde am Kopfball hinderte, hätte Kelly Elfmeter pfeifen können.
SPIELNOTE: 4
Die Zuschauer im Olympiastadion quittierten die Leistung der Heimmannschaft mit Pfiffen. Das sagt alles. Zwar war das Spiel in der ersten Hälfte ganz gut anzusehen, mit Chancen auf beiden Seiten. Doch insgesamt war das zu wenig. Spannend ist anders.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Hertha BSC Berlin kommt einfach nicht auf die Beine und muss aufpassen, nicht in eine handfeste Krise zu wandern. Die Leistung, besonders der Abwehr, war heute nicht aktzeptabel. Auf Trainer Favre wartet bis zum Sonntag eine Menge Arbeit. Dann kommt in der Liga der SC Freiburg nach Berlin. Alles andere als ein Sieg....,den Rest kann man sich ja denken.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Hertha-Coach Lucien Favre schickte ein fast komplett neues Team auf den Platz. Neben Kacar fehlten auch Wichniarek, Kringe, Dardai, Raffael und Pejcinovic. Dafür standen Bengtsson, Neuzugang Ramos und der junge Lenart Hartmann in der Startelf. In der Abwehr tauschten zudem Stein und Janker die Positionen: Stein rückte nach rechts, Janker nach links.
Beim FK Ventspils nahm Trainer Zavattieri auch einige Veränderungen vor. Zum Wochenbeginn verpflichtete Ventspils noch einmal fünf neue Spieler.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Hertha legte im eigenen Stadion gleich gut los. Schon nach vier Minuten kam Piszczek nach einer Flanke von Stein zum Kopfball, aber der Ball ging drüber. Die Letten reagierten postwendend, zum Glück haben die Berliner aber Jaroslav Drobny im Tor stehen. Cicero verlor im Mittelfeld den Ball, Tigirlas schnappte sich ihn, spielte zu Zigajevs, doch dessen Schuss konnte Drobny mit dem Fuß abwehren.
Bis zur Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Doch sowohl Ramos mit einem schönen Schuss aus 18 Metern und Piszczek für die Berliner als auch Gauracs für Ventspils, konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. In der 20. Minute ereilte Hertha BSC dann eine weitere Schreckensnachricht in dieser Saison: Drobny musste verletzt raus. Nach einem Versuch von Tigirlas konnte der Tscheche halten, kam danach jedoch schlecht auf dem Boden auf und verletzte sich am Oberschenkel. Für ihn rückte Burchert zwischen die Pfosten.
Es passt ins Bild der diesjährigen Hertha. In den letzten Wochen fehlten gleich mehrere Leistungsträger verletzt, nun also auch noch Drobny. Burchert bekam zunächst nichts zu tun. Hertha übte weiter Druck aus. Erst scheiterte Piszczek, dann Domovchiyski nach schönem Zuspiel von Ramos. Nach 35 Minuten wurden die Berliner endlich für ihre Mühen belohnt. Der 18-Jährige Hartmann nahm einfach mal aus 25 Metern Maß, Chesnovski konnte nicht festhalten und Piszczek staubte ab.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Alles andere als gut startete Hertha BSC in die zweite Halbzeit. Schon nach drei Minuten erzielten die Letten den Ausgleich. Tigirlas konnte zu Gauracs passen, der mit einem Schuss ins linke Eck Burchert überwand. Der Ersatzkeeper der Berliner hatte in diesem Moment einen schweren Stand, seine Vorderleute wirkten alles andere als sicher. Ventspils hatte danach zunächst die besseren Aktionen auf seiner Seite.
Es dauerte ein paar Minuten ehe Hertha wieder gefährlich wurde. In der 52. Minute hatte Cicero zunächst eine schöne Chance, Chesnovski konnte aber parieren. Dann kam der bis dahin wenig auffällige Domovchiyski zu einem Kopfball. In der Folge waren immer wieder Abspielfehler und Unkonzentriertheiten im Berliner Spielaufbau zu sehen. Das ermöglichte Ventspils einige Vorstöße. Doch weder Visnakovs als auch Chirkin konnten mit ihren Weitschüssen Burchert überwinden.
Zehn Minuten vor Schluss wäre Ventspils beinahe das zweite Tor gelungen. Burchert unterlief eine Flanke, Astavjevs wollte köpfen, wurde daran aber von Bengtsson gehindert.
SCHLÜSSELSPIELER
Auf Seiten der Berliner versuchte Piszczek immer wieder Gefahr auszuüben, zudem erzielte er das einzige Berliner Tor. Burchert bewahrte nach seiner Einwechslung die Hertha vor weiteren Gegentoren. Das Spiel der Letten prägten Torschütze Gauracs, Chirkin und Tigirlas.
SCHLÜSSELSZENE
Der 1:1-Ausgleich für die Letten durch Gauracs. Ventspils war danach dem Führungstreffer näher als der Gastgeber.
SPIELER DES SPIELS
Spieler des Spiels war Edgars Gauracs. Der Stürmer machte eine sehr gute Partie, war immer wieder anspielbar, suchte den Abschluss und traf zum wichtigen 1:1.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Alan Kelly aus Irland hatte weitgehend keine Probleme mit der Partie. Nur einmal lag er wohl daneben, als Bengtsson Astavjevs im Berliner Strafraum rüde am Kopfball hinderte, hätte Kelly Elfmeter pfeifen können.
SPIELNOTE: 4
Die Zuschauer im Olympiastadion quittierten die Leistung der Heimmannschaft mit Pfiffen. Das sagt alles. Zwar war das Spiel in der ersten Hälfte ganz gut anzusehen, mit Chancen auf beiden Seiten. Doch insgesamt war das zu wenig. Spannend ist anders.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Hertha BSC Berlin kommt einfach nicht auf die Beine und muss aufpassen, nicht in eine handfeste Krise zu wandern. Die Leistung, besonders der Abwehr, war heute nicht aktzeptabel. Auf Trainer Favre wartet bis zum Sonntag eine Menge Arbeit. Dann kommt in der Liga der SC Freiburg nach Berlin. Alles andere als ein Sieg....,den Rest kann man sich ja denken.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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