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Vorschau Europa League: Hamburger SV - EA Guingamp
Der Hamburger SV wird am Donnerstag die Qualifikation für die Gruppenphase der neuen Europa League fest ins Visier nehmen. Die Hamburger werden nach dem 5:1-(3:0-)Sieg in Frankreich gegen EA Guingamp, im Rückspiel auf ihre B-Elf setzen.
(sh) Hamburg. Pause in Hamburg, und das ausgerechnet vor dem Rückspiel gegen den französischen Europa League-Vertreter EA Guingamp. Bruno Labbadia wird seinen Hamburger SV mit einer B-Elf ins Rennen schicken, mit Blick auf das Hinspielergebnis (5:1-(3:0-)Sieg) ist diese Maßnahme wohl verständlich, denn immerhin blicken die Rothosen noch auf eine lange Saison.
Personal & Taktik
Im Hinspiel musste HSV-Coach Bruno Labbadia auf Stammkeeper Frank Rost verzichten, doch Hamburgs Nummer eins wird auch im Rückspiel nicht spielen. Der 23-jährige Ersatzmann Wolfgang Hesl darf wieder von Beginn an spielen. Labbadia wird gegen EA Guingamp wohl auf seine B-Elf setzen. Neun Ersatzspieler, im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg, wurden in einem Trainingsspiel getestet. „Alle Spieler müssen Wettkampfhärte bekommen“, so die Erklärung vom HSV-Coach. Frank Rost (Fersenreizung), Guy Demel (Prellung) und Marcell Jansen (Kapseleinriss im Knie)fallen definitiv aus.
Formkurve & Ausgangslage
Die Mannschaft von HSV-Coach Bruno Labbadia befindet sich als einziger Bundesligist schon seit einigen Wochen in der neuen Saison. Nach dem die dritte Qualifikationsrunde der Europa League ohne Problem überwunden wurde, war auch das Weiterkommen im DFB-Pokal mit etwas Glück perfekt. Der Saisonstart verlief hingegen eher mühsam und endete mit einem 1:1-Unentschieden bei Aufsteiger SC Freiburg. Die vorläufigen Glanzpunkte der noch jungen Saison waren an den vergangenen beiden Wochenenden: Der HSV siegte mit 4:1 gegen Borussia Dortmund und setzte sich zuletzt mit 4:2 beim deutschen Meister VfL Wolfsburg durch. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben, das war auch schon im Hinspiel in Guingamp zu erkennen.
Als aktueller Zweitligist in Frankreich schaffte EA Guingamp im letzten Jahr den Pokalsieg und damit den Einzug in die Europa League Play-Offs. In der abgelaufenen Saison gab es im Unterhaus nur einen enttäuschenden 13. Rang. Zur neuen Spielzeit erwischte der Klub auswärts bei AC Ajaccio gleich einen guten Start und siegte dank eines Treffers von Sébastien Grax mit 1:0. Am zweiten Spieltag trennte sich Guingamp zu Hause gegen Angers SCO mit einem 0:0-Unentschieden. Die Partie gegen beim FC Istres (3. Spieltag) wird auf Grund des Europa League-Hinspiels gegen den Hamburger SV erst am 9. September nachgeholt. Am vergangenen Sonntag durften die Franzosen am 4. Spieltag zu Hause einen 4:1-Sieg über Vannes OC feiern: Herve Bazile (10.), Mathieu Scarpelli (23./43.) und Alharbi El Jadeyaoui (73.) waren erfolgreich.
Der direkte Vergleich
Die beiden Mannschaften haben bis zu diesem Aufeinandertreffen im Kampf um die Europa League noch nicht gegeneinander gespielt. Allerdings trifft der HSV nicht zum ersten Mal auf eine Mannschaft aus Frankreich. Die Bilanz gegen diese Gegner ist zerfahren. Etwa gegen den AS Monaco, gegen den man in der Vereinsgeschichte dreimal deutlich verlor (0:2, 0:2 und 0:3). Peinlich auch eine Niederlage aus der Saison 1980/81, als die Hamburger gegen St. Etienne nach einer 0:1-Niederlage mit 0:5 untergingen. Vor allem in den 1960ern traf der HSV immer wieder auf französische Teams, alleine fünfmal auf Olympique Lyon (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). An Erfahrung mit Vereinen aus diesem Land mangelt es also an der Elbe nicht. Im Hinspiel konnten sich die Hanseaten gleich mit einem 5:1-(3:0-)Sieg durchsetzen.
Die Schlüsselspieler
Ohne die ganz großen Namen wird sich der Hamburger SV im Rückspiel der Europa League-Qualifikation präsentieren. Die eigentlichen Schlüsselspieler werden auf der Bank oder gar auf der Tribüne Platz nehmen. Auf dem Feld könnte ein anderer Neuzugang sein Können unter Beweis stellen: Das schwedische Sturmjuwel Marcus Berg.
Auf Seiten der Franzosen fällt es schwer einen Schlüsselspieler in den Blick zu nehmen. Alharbi El Jadeyaoui, der schon im Hinspiel noch zu den besseren Akteuren gehörte und zuletzt auch in der Liga als Torschütze erfolgreich war, könnte für die eine oder andere gute Szene sorgen.
Aufgespiesst
Bruno Labbadia (Trainer, Hamburger SV): „Gegen Randers haben wir zehn neue Spieler gebracht, die waren alle übermotiviert. Wir müssen wegkommen, darüber andauernd ein Urteil abzugeben. Unsere Stärke ist, dass wir einen breiten Kader haben.“
Piotr Trochowski (Hamburger SV): „Wir haben noch viele Spiele, und da ist Entlastung gut. Optimal, dass wir so einen breiten Kader haben. Die letzte Saison war hart, als wir zum Schluss nur noch 13, 14 Spieler im UEFA-Cup hatten.“
Die Prognose
In Frankreich war die Meinung laut Goal.com-Experte Alexandre Walraevens über dieses Los und diese Begegnung schon im Vorfeld des Hinspiels eindeutig: „Das ist natürlich für einen französischen Zweitligisten überhaupt keine einfache Aufgabe. Aber es ist eine gute Belohnung für den Pokalsieg im letzten Jahr, dass sie nun gegen einen guten deutschen Klub spielen. Keiner erwartet, dass sich Guingamp für die nächste Runde qualifiziert.“ Und tatsächlich, in Frankreich siegte der Hamburger SV verdient mit 5:1 – an ein Weiterkommen zweifelt wohl kaum noch jemand. Das Schaulaufen von Hamburg kann beginnen.
Eure Meinung: Wie wird das Rückspiel ausgehen?
Personal & Taktik
Im Hinspiel musste HSV-Coach Bruno Labbadia auf Stammkeeper Frank Rost verzichten, doch Hamburgs Nummer eins wird auch im Rückspiel nicht spielen. Der 23-jährige Ersatzmann Wolfgang Hesl darf wieder von Beginn an spielen. Labbadia wird gegen EA Guingamp wohl auf seine B-Elf setzen. Neun Ersatzspieler, im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg, wurden in einem Trainingsspiel getestet. „Alle Spieler müssen Wettkampfhärte bekommen“, so die Erklärung vom HSV-Coach. Frank Rost (Fersenreizung), Guy Demel (Prellung) und Marcell Jansen (Kapseleinriss im Knie)fallen definitiv aus.
Formkurve & Ausgangslage
Die Mannschaft von HSV-Coach Bruno Labbadia befindet sich als einziger Bundesligist schon seit einigen Wochen in der neuen Saison. Nach dem die dritte Qualifikationsrunde der Europa League ohne Problem überwunden wurde, war auch das Weiterkommen im DFB-Pokal mit etwas Glück perfekt. Der Saisonstart verlief hingegen eher mühsam und endete mit einem 1:1-Unentschieden bei Aufsteiger SC Freiburg. Die vorläufigen Glanzpunkte der noch jungen Saison waren an den vergangenen beiden Wochenenden: Der HSV siegte mit 4:1 gegen Borussia Dortmund und setzte sich zuletzt mit 4:2 beim deutschen Meister VfL Wolfsburg durch. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben, das war auch schon im Hinspiel in Guingamp zu erkennen.
Als aktueller Zweitligist in Frankreich schaffte EA Guingamp im letzten Jahr den Pokalsieg und damit den Einzug in die Europa League Play-Offs. In der abgelaufenen Saison gab es im Unterhaus nur einen enttäuschenden 13. Rang. Zur neuen Spielzeit erwischte der Klub auswärts bei AC Ajaccio gleich einen guten Start und siegte dank eines Treffers von Sébastien Grax mit 1:0. Am zweiten Spieltag trennte sich Guingamp zu Hause gegen Angers SCO mit einem 0:0-Unentschieden. Die Partie gegen beim FC Istres (3. Spieltag) wird auf Grund des Europa League-Hinspiels gegen den Hamburger SV erst am 9. September nachgeholt. Am vergangenen Sonntag durften die Franzosen am 4. Spieltag zu Hause einen 4:1-Sieg über Vannes OC feiern: Herve Bazile (10.), Mathieu Scarpelli (23./43.) und Alharbi El Jadeyaoui (73.) waren erfolgreich.
Der direkte Vergleich
Die beiden Mannschaften haben bis zu diesem Aufeinandertreffen im Kampf um die Europa League noch nicht gegeneinander gespielt. Allerdings trifft der HSV nicht zum ersten Mal auf eine Mannschaft aus Frankreich. Die Bilanz gegen diese Gegner ist zerfahren. Etwa gegen den AS Monaco, gegen den man in der Vereinsgeschichte dreimal deutlich verlor (0:2, 0:2 und 0:3). Peinlich auch eine Niederlage aus der Saison 1980/81, als die Hamburger gegen St. Etienne nach einer 0:1-Niederlage mit 0:5 untergingen. Vor allem in den 1960ern traf der HSV immer wieder auf französische Teams, alleine fünfmal auf Olympique Lyon (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). An Erfahrung mit Vereinen aus diesem Land mangelt es also an der Elbe nicht. Im Hinspiel konnten sich die Hanseaten gleich mit einem 5:1-(3:0-)Sieg durchsetzen.
Die Schlüsselspieler
Ohne die ganz großen Namen wird sich der Hamburger SV im Rückspiel der Europa League-Qualifikation präsentieren. Die eigentlichen Schlüsselspieler werden auf der Bank oder gar auf der Tribüne Platz nehmen. Auf dem Feld könnte ein anderer Neuzugang sein Können unter Beweis stellen: Das schwedische Sturmjuwel Marcus Berg.
Auf Seiten der Franzosen fällt es schwer einen Schlüsselspieler in den Blick zu nehmen. Alharbi El Jadeyaoui, der schon im Hinspiel noch zu den besseren Akteuren gehörte und zuletzt auch in der Liga als Torschütze erfolgreich war, könnte für die eine oder andere gute Szene sorgen.
Aufgespiesst
Bruno Labbadia (Trainer, Hamburger SV): „Gegen Randers haben wir zehn neue Spieler gebracht, die waren alle übermotiviert. Wir müssen wegkommen, darüber andauernd ein Urteil abzugeben. Unsere Stärke ist, dass wir einen breiten Kader haben.“
Piotr Trochowski (Hamburger SV): „Wir haben noch viele Spiele, und da ist Entlastung gut. Optimal, dass wir so einen breiten Kader haben. Die letzte Saison war hart, als wir zum Schluss nur noch 13, 14 Spieler im UEFA-Cup hatten.“
Die Prognose
In Frankreich war die Meinung laut Goal.com-Experte Alexandre Walraevens über dieses Los und diese Begegnung schon im Vorfeld des Hinspiels eindeutig: „Das ist natürlich für einen französischen Zweitligisten überhaupt keine einfache Aufgabe. Aber es ist eine gute Belohnung für den Pokalsieg im letzten Jahr, dass sie nun gegen einen guten deutschen Klub spielen. Keiner erwartet, dass sich Guingamp für die nächste Runde qualifiziert.“ Und tatsächlich, in Frankreich siegte der Hamburger SV verdient mit 5:1 – an ein Weiterkommen zweifelt wohl kaum noch jemand. Das Schaulaufen von Hamburg kann beginnen.
Eure Meinung: Wie wird das Rückspiel ausgehen?
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