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Die Verantwortlichen der Werkself zeigten sich nach dem knappen Hinspielergebnis zufrieden. Einzig mit den vergebenen Torchancen wurde gehadert.

Kopenhagen. Man wurde das Gefühl nicht los, dass mehr drin gewesen wäre für Bayer Leverkusen . Zwar hatte die Werkself in der Champions-League -Qualifikation gegen den FC Kopenhagen früh mit 2:1 hinten gelegen, doch bereits zur Halbzeit war das Spiel gedreht. In der Folge erspielte sich Bayer zahlreiche Möglichkeiten, die Führung auszubauen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Die Verantwortlichen sahen das allerdings ein wenig anders.

"Wir hatten riesen Chancen zum vierten Tor, aber wir wollen nicht meckern", gab sich Sportdirektor Rudi Völler nach dem Spiel versöhnlich. "Vor dem Spiel wären wir mit dem Ergebnis zufrieden gewesen. Wir haben das heute recht gut gemacht. Die Ausgangsposition ist besser als vor dem Spiel. Wir dürfen nicht nachlassen, dann kommen wir auch weiter."

Schmidt: "Müssen ein paar Tore mehr schießen"

Ähnlich sah es Trainer Roger Schmidt, der auch gleich positiv auf das Rückspiel blickte: "Wir haben das hinten raus super gemacht. Normalerweise müssen wir ein paar Tore mehr schießen. Wenn wir weiter konzentriert bleiben, dann werden wir das nächste Woche zu Ende bringen." Leverkusen könnte sich kommende Woche sogar eine 0:1- oder 1:2-Niederlage leisten und würde sich dennoch für die Gruppenphase qualifizieren.

Stürmer Stefan Kießling war ebenfalls zufrieden mit seinen Nebenleuten und lobte die Offensivspieler: "Ich fühle mich gut, und dann kann ich der Mannschaft auch helfen. Das Zusammenspiel vorne läuft gut. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und das Spiel verdient gedreht."

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