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Fährmann: "Nichts anderes als Champions League"

Fährmann nimmt kurz vor Saisonstart kein Blatt vor den Mund. Für Schalke zähle nur die Königsklasse, im Konkurrenzkampf will er keinen Meter zurückweichen.

Gelsenkirchen. "Beim Blick auf unseren Kader kann das Ziel eigentlich nichts anderes als die Champions League sein", schickt Schalke-Keeper Ralf Fährmann schon eine Warnung im Kicker an die Konkurrenz. Die Knappen seien bereit, sich erneut mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund zu messen. Dabei sieht er nicht nur die Neuzugänge um Fabian Giefer als wichtig an, sondern vor allem die "enorme persönliche Weiterentwicklung" der jungen Spieler. Diese seien "auf einem ganz anderen Level als vor einem Jahr."

Schwer wiegt dagegen der Ausfall von Jefferson Farfan. Nachrichten, die Fährmann selbst gut einordnen kann: "Es tut mir unheimlich leid für Jeff. Er ist ein Fußballverrückter, der ohne Fußball doch eigentlich gar nicht leben kann." Der 25-Jährige hofft allerdings auf ein schnelles Comeback und dass Farfan "unbelastet zurückkommt". Bis dahin will er sich besonders auf sich selbst konzentrieren, steht doch ein harter Konkurrenzkampf an.

Die Nummer eins fest im Blick

Mit dem aus Düsseldorf verpflichteten Giefer wird sich Fährmann um den Platz im Kasten des S04 duellieren müssen. Ähnlich, wie alle anderen Spieler im Kader: "Das Schwierigste für den Trainer dürfte es werden, sich für elf Leute zu entscheiden." Dennoch glaubt Fährmann an einen Vorsprung: "Ich gehe fest davon aus, dass ich als Nummer eins in die Saison gehen werde. Wer Leistungssport betreibt und sich freiwillig auf die Bank setzt, ist irgendwie auch fehl am Platz."

Trotz allen Lobes aus der letzten Saison sieht er sich dennoch noch nicht bereit, um mit Manuel Neuer in Konkurrenz treten. "Er hat bewiesen, dass er der beste Torwart der Welt ist - mit Abstand." Auch das DFB-Team sei noch weit entfernt: "Ich bin rundum glücklich, wenn ich hier auf Schalke meinen Platz habe. Alles andere wäre ein reiner Bonus."

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