thumbnail Hallo,

Werder und Neuzugang Hajrovic könnte juristischer Ärger ins Haus stehen. Der Ex-Klub des Bosniers pocht auf die Unzulässigkeit des Transfers und beschuldigt die Bremer.

Istanbul. Werder Bremen hat sich die Dienste des bosnischen Nationalspielers Izet Hajrovic gesichert, doch der Wechsel an die Weser könnte ein juristisches Nachspiel haben. Galatasaray kündigte an, gegen den Transfer in die Bundesliga vorzugehen. Zuvor hatte Hajrovic seinen Vertrag bei den Türken wegen ausbleibender Zahlungen gekündigt.

Wie Galatasaray in einer Pressemitteilung am Donnerstag bekanntgab, will der Süper-Lig-Klub den Wechsel zu Werder anfechten und sich an die FIFA wenden. Der Spieler verfüge über keine Spielerlizenz und besäße somit nicht das Recht auf einen Transfer.

Auch die Bremer zogen den Unmut der Istanbuler auf sich. Die Norddeutschen seien jetzt "Komplize" des Bosniers, der im Juni seinen damaligen Verein verklagt und eine Vertragsauflösung beim türkischen Pokalsieger erwirkt hatte. Hintergrund waren Unregelmäßigkeiten bei der Gehaltszahlung.

Hajrovic wechselte erst im Januar für 3,5 Millionen Euro vom Grashopper Club Zürich an den Bosporus und erhielt nun bei Werder ein Arbeitspapier bis 2018. Der offensive Mittelfeldspieler, in der Schweiz geboren und bei der WM in zwei Gruppenspielen für Bosnien im Einsatz, ist nach Fin Bartels, Alejandro Galvez und Raif Husic der vierte Neuzugang für Werder.

Dazugehörig