thumbnail Hallo,

Sperre? UEFA prüft Ermittlungen gegen Ribery

Wird aus dem Aus der Münchner in der Königsklasse auch ein zwischenzeitliches Aus für ihren Linksaußen? TV-Bilder beweisen Riberys Tätlichkeit.

München.  Im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid  (0:4) zeigte sich Bayern Münchens Franck Ribery von seiner schlechten Seite. Unmittelbar vor der Pause brannten dem Franzosen gegen Daniel Cavajal die Sicherungen durch - er verpasste dem Linksverteidiger eine Ohrfeige. Nun droht Ribery eine Sperre seitens der UEFA.

Zwar hatte der französische Nationalspieler bis dato Glück: Schiedsrichter Pedro Proenca sah die Tätlichkeit nicht und ließ diese dementsprechend ungeahndet. 

Die TV-Kameras hielten die Situation vor einer Ecke für die Münchner aber fest. Eine Handgreiflichkeit des Spaniers ist nicht zu sehen, lediglich eine Reiberei zwischen dem Madrilenen und Jerome Boateng. Franck Ribery könnte von der UEFA nachträglich gesperrt werden. Die Delegierten möchten jedoch zunächst den Spielbericht von Proenca abwarten.

Ribery "bereut nichts"

Ribery selbst hatte sich nach Abpfiff der Partie uneinsichtig gezeigt: "Ich bereue nichts! Er hat mir auch eine gegeben. Das ist Champions League."

Matthias Sammers Kommentar zur Ohrfeige: "Das war sicherlich ein bisschen unnötig."

Dazugehörig