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Dem Portugiesen wurde kürzlich nachgesagt, er fühle sich von seinen früheren Spielern verraten. Nun erklärt er, dass er immer noch Fan der Blancos ist.

London. Jose Mourinho hat klargestellt, dass er trotz des wenig harmonischen Abgangs im letzten Sommer weiterhin Real Madrid unterstützen wird, wenn er mit seiner Mannschaft nicht im gleichen Wettbewerb ist.

Vor dem Halbfinal-Hinspiel des FC Chelsea in der Champions League gegen Atletico Madrid erklärte der Trainer auf einer Pressekonferenz, dass er Fan der Blancos sei: "In Spanien ist Real Madrid mein Verein. Ich bin glücklich, wenn der Klub einen Wettbewerb gewinnt, an dem ich nicht teilnehme."

Der zweimalige Champions-League-Gewinner trat sein Amt als Trainer des spanischen Hauptstadtklubs 2010 an und gewann in der ersten Saison die Copa del Rey. Im zweiten Jahr folgte der nationale Meistertitel. Die dritte Saison endete ohne Titel und im Streit mit einigen Schlüsselspielern, inklusive Kapitän Iker Casillas. Kürzlich wurde behauptet, der Portugiese habe sich von Teilen des Kaders "verraten" gefühlt.

Respekt für Atletico

Vor dem kommenden Gegner Atletico hat Mou allergrößten Respekt: "Ich bin nicht hier, um über die Qualitäten von Atletico zu reden. Das habe ich bereits mit meinen Spielern getan. Keine Mannschaft kommt in das Halbfinale der Champions League, ohne sehr gut zu sein. Da gibt es keine Ausnahmen. Um so weit zu kommen, müssen sie ein sehr gutes Team sein", so The Special One.

"Wir respektieren sie, haben sie studiert und analysiert. Ich werde mit euch nicht darüber sprechen, was für eine Mannschaft Atletico aus meiner Sicht ist", zeigte sich Mourinho gewohnt bissig. Mit dem CL-Halbfinale am Dienstagabend, seinem achten, bricht er den Rekord von Sir Alex Ferguson, der in seiner Trainerkarriere auf sieben Halbfinal-Teilnahmen kam.

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