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Paul Breitner sieht Real Madrid gegen Bayern München unterlegen

Im Champions-League-Halbfinale kommt es für die Bayern zum Gigantenduell gegen Real. Paul Breitner ist höchst zuversichtlich.

München. Paul Breitner war erleichtert, als dem FC Bayern München das königliche Real Madrid für das Halbfinale der Champions League zugelost wurde. Gegen Chelsea oder Atletico Madrid hätte sich der Triple-Sieger die Zähne ausgebissen, wie gegen Manchester United im Viertelfinale.

"Gegen Real ist jetzt wenigstens die Chance da, ein offenes Spiel zu haben", machte Breitner deutlich, der als einziger Spieler der Welt sowohl für den FC Bayern München als auch für Real Madrid aufgelaufen ist.

Spurensuche beim FC Bayern München

Der Weltmeister von 1974 zeigte sich vor dem Gigantentreffen äußerst zuversichtlich und kann dem spanischen Pokalsieger nichts abgewinnen: "Wenn wir Normalform erreichen, dann kommen wir weiter, ganz einfach."

"Beide Vereine sind mit die größten der Welt"

Besonders Weltfußballer Cristiano Ronaldo sei gefährlich für den Rekordmeister. "Er wurde gerade erst zum Weltfußballer gewählt. Dafür braucht es neben einem überragenden Talent auch täglich harte Arbeit. Das wird oft übersehen", erklärte Breitner im Magazin Südstern. Deshalb solle sich die Mannschaft nochmal das Halbfinale von 2012 anschauen: "Wie sie damals gegen Ronaldo vorgegangen sind, war fantastisch."

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Auf die Frage, welcher Verein mehr Prestige habe, größer sei, ließ sich Breitner dann allerdings nicht ein: "Beide Vereine sind mit die größen der Welt. Schon als ich hinkam, war Real ein echter Fußball-Konzern mit 600 Angestellten und sechs Ärzten nur für das Profiteam." Lange hätten die Madrilenen über allen anderen gestanden – das gleiche gelte heute für rund zehn weitere Klubs.

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