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UEFA-Beschluss: Atletico Madrid darf Leihtorhüter Thibaut Courtois gegen Chelsea einsetzen

Der Belgier darf laut UEFA gegen den FC Chelsea auflaufen. Das bestätigte auch Chelseas Vorstandsvorsitzender Ron Gourlay.

Madrid. Die europäische Fußball-Union UEFA hat am Freitag klargestellt, dass der spanische Erstligist Atletico Madrid seinen vom FC Chelsea ausgeliehenen Torhüter Thibaut Courtois im Aufeinandertreffen beider Klubs im Halbfinale (22./23. und 29./30. April) der Champions League ohne Bedenken einsetzen darf. Damit widersprach die UEFA Medienberichten, nach denen der Belgier nicht gegen seinen Stammverein zum Einsatz kommen dürfe.

"Die UEFA hat klare Vorschriften, die jedem Verein verbieten, Einfluss auf Spieler oder andere Vereine auszuüben", heißt es in der UEFA-Erklärung. "Jeder Versuch, diese Regularien zu umgehen, wird sanktioniert."

"Die Konditionen der Leihe wurden zu Saisonbeginn geklärt, es ist einfach: Thibaut darf gegen Chelsea spielen, das wurde nie in Frage gestellt", erklärte Ron Gourlay, Vorstandsvorsitzender der Blues: "Wir werden den UEFA-Beschluss in den nächsten 24 Stunden bewerten, wir richten uns nach den festgesetzten Leih-Konditionen. Thibaut kann in beiden Spielen gegen Chelsea auflaufen, wenn Atletico ihn aufstellt."

Der 21-jährige belgische Nationaltorhüter Courtois steht seit 2011 beim FC Chelsea unter Vertrag, hat aber noch kein Pflichtspiel für die Londoner absolviert und ist seit drei Jahren an den spanischen Tabellenführer aus Madrid ausgeliehen.

 

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