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Klopp nach BVB-Aus: Xabi Alonso hätte fliegen müssen

Nach dem Spiel zwischen Dortmund und Real äußerten sich wie gewohnt Akteure beider Parteien. Wir haben für Euch die wichtigsten Stimmen zusammengetragen.

Dortmund. Es sollte nicht sein. Trotz eines großen Kampfes und eines mehr als verdienten 2:0-Erfolges scheiterte Borussia Dortmund letztlich an Real Madrid und flog somit aus der Champions League. Folglich wussten die Schwarz-Gelben nach dem Spiel nicht so recht, wie dieser Abend nun einzuordnen sei.

"Ich bin hin- und hergerissen", brachte Mats Hummels die vorherrschende Stimmung zum Ausdruck und erklärte: "Wir haben einen Abend hingelegt, den man nicht so schnell vergisst. Wir hatten mehrere große Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit. Wir hätten eine der größten Sensationen des Fußballs hinlegen können - so war es nur ein geiler Abend."

Tatsächlich hatten die Borussen mehrfach das 3:0 auf den Füßen, scheiterten dabei aber entweder an sich oder am überragenden Iker Casillas. Letztlich konnte sich Dortmund trotz des Ausscheidens erhobenen Hauptes verabschieden, fügte man Real doch die erste Saison-Niederlage in der Königsklasse zu. Zudem blieben die Königlichen nach 34 Spielen (Rekord) erstmals wieder ohne ein eigenes Tor in einem internationalen Spiel.

Klopp ist stolz auf seine Mannschaft

"Neven Subotic hat nach dem Spiel gesagt, er sei so unfassbar stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein, das könne er gar nicht in Worte fassen", berichtete Jürgen Klopp und befand: "Das trifft es. Das war unfassbar, was wir gespielt haben. Die Jungs wollten unbedingt weiterkommen."

Zum Foul von Xabi Alonso an Mkhitaryan gab es für den BVB-Coach keine zwei Meinungen: "Ich schätze Xabi Alonso über alles, er ist ein absoluter Weltklassespieler. Aber das war ein taktisches Foul, und dafür gibt es eine gelbe Karte. Und wenn man schon eine hat, geht man raus." Der eigentlich fällige Platzverweis hätte zu dem Zeitpunkt früh in der zweiten Hälfte das Spiel sicher beeinflusst: "Das wäre bei der Wucht, mit der wir heute gespielt haben, schwer geworden für Real Madrid."

Ungeachtet dessen befand Klopp, die Mannschaft habe "sich alles abverlangt", was auch Hans-Joachim Watzke so unterschrieb. "Meine Mannschaft hat großartig gespielt. Es war ein fantastisches Erlebnis", so der Geschäftsführer.

Oliver Kirch, der anstelle des gesperrten Sebastian Kehls spielte, stimmte seinen Kollegen und Vorgesetzten zu, sprach von "einem geilen Spiel", trauerte dabei aber auch den eigenen guten Gelegenheiten nach: "Wir hatten die Chancen in der zweiten Halbzeit, haben sie aber leider nicht genutzt."

Watzke kritisiert Schiedsrichter

Die Chancenverwertung war an diesem Abend wohl die einzige Schwäche der Gastgeber. Als schwach empfand Watzke überdies den Auftritt von Schiedsrichter Damir Skomina: "Der Einzige, der das Niveau nicht hatte, war der Schiedsrichter. Ich habe zum Beispiel in der ersten Halbzeit eine klare Tätlichkeit von Ramos gegen Lewandowski gesehen." Generell habe der Slowene "viele Fehlentscheidungen getroffen", wobei der Geschäftsführer unterstrich, eindeutig keine Bevorzugung der Gäste ausgemacht zu haben: "Ich will nicht mal sagen, dass er uns benachteiligt hat, aber die Leistung war einfach schlecht."

Sergio Ramos hatte bei seinem Schlag gegen Robert Lewandowski tatsächlich Glück, wurden vergleichbare Situationen in der Vergangenheit doch schon mit Rot geahndet. Der Spanier sah für sein Vergehen jedoch nur Gelb.



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