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Jürgen Klopp bricht Interview ab – Auslöser sind die Fragen des ZDF

Das ZDF-Studio ist kein gutes Pflaster für den BVB-Trainer. Erneut bricht Kloppo ein Interview ab, aber ahmt zuvor noch Moderator Breyer nach. Auslöser: Stürmerstar Lewandowski.

Madrid. Bei Jürgen Klopp lagen die Nerven nach der 0:3-Niederlage gegen Real Madrid blank. Zudem fehlte bei Borussia Dortmund mit Robert Lewandowski der Top-Torschütze. Pierre-Emerick Aubameyang enttäuschte auf der Position des Mittelstürmers. Nach der dritten Frage, die auf den fehlenden Polen anspielte, war das Interview mit dem ZDF vorbei.

Nach dem Spiel erwarteten Moderator Jochen Breyer und Experte Oliver Kahn den BVB-Trainer zum Interview. Die erste Frage nach Lewandowski beantwortete Kloppo kurz und knapp mit "Nein ich bin doch kein Idiot." Auf die Nachfrage "Hatten Sie eine Vorahnung, dass es schwierig wird ohne Lewandowski?" entgegnete der 46-Jährige "Also für mich nicht".

Der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte

Breyer war mit den Antworten von Jürgen Klopp nicht einverstanden und hakte noch einmal nach. Er spielte auf das letztjährige Halbfinal-Heimspiel gegen die Madrilenen an. Die Schwarz-Gelben gewannen damals mit 4:1, viermal netzte Lewandowski ein. "Die Sache ist durch, oder?", fragte der 31-jährige Journalist.

"Wie könnte man mir Geld überweisen für meinen Job, wenn ich sagen würde, das ist durch? Ich wäre genauso doof, wenn ich sagen würde, wir hauen sie weg," regte sich Klopp auf und ergänzte: "Ich möchte nicht schon wieder mit jemandem im ZDF-Studio aneinandergeraten." Nach diesem Ausraster beendete der Trainer das Interview mit den Worten: "Sind wir fertig?"

Aussicht auf das Rückspiel

Für das Rückspiel in der kommenden Woche steht Borussia Dortmund auch Robert Lewandowski wieder zur Verfügung, der gelbgesperrt aussetzen musste. Sebastian Kehl hingegen wird das Rückspiel von der Tribüne aus verfolgen müssen. Er sah nach einem Foul die dritte Gelbe Karte.

Sollte Real Madrid im Signal-Iduna-Park ein Tor gelingen, braucht der BVB mindestens fünf eigene Treffer. Ein 4:1-Erfolg, wie 2013, würde aufgrund der Auswärtstor-Regel nicht reichen.

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