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Jürgen Klopp: Können keine große Kampfansagen machen

Die Dortmunder üben Selbstkritik und hadern mit den vergebenen Chancen. Carlo Ancelotti kann hingegen zufrieden sein.

Madrid. Nach dem deutlichen 3:0-Sieg von Real Madrid gegen Borussia Dortmund herrscht bei Jürgen Klopp Ernüchterung. Nuri Sahin trauert den etlichen Konterchancen nach, Carlo Ancelotti lobt indes seine Mannschaft.

Nach der schwachen Vorstellung zweifelt Roman Weidenfeller an der Einstellung: "Wir haben die Anfangsphase verschlafen. Da haben wir es Real Madrid zu leicht gemacht. Wir sind nicht selbstbewusst genug aufgetreten", so der Keeper.

Jürgen Klopp fasst die Partie zusammen: "Wir haben bereits in der ersten Halbzeit Real zu große Räume gelassen. Das war am Ende das ganze Spiel so. Wir standen nicht kompakt genug und haben so das schnelle 0:1 ermöglicht. Die beiden anderen Treffer haben wir dann aufgelegt.“

Der Trainer blickt bereits auf das Rückspiel in der nächsten Woche: "Wir haben uns keine Situation erspielt, um große Kampfansagen zu machen. Aber wir spielen trotzdem." Nuri Sahin trauert den Chancen hinterher: "Wir waren nicht chancenlos. Wir müssen cleverer spielen. Wir hatten zehn Konterchancen und machen kein Tor. Das ist bitter. Jetzt wird es schwer, man muss realistisch sein."

Ancelotti zufrieden

Carlo Ancelotti sah besonders in den ersten 45 Minuten eine starke Vorstellung seiner Mannschaft: "Ich bin besonders mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. In der zweiten Halbzeit haben wir ein wenig leiden müssen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden."

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