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Chelseas Mourinho schimpft über Defensive: "Lächerlich"

Nach dem Duell zwischen PSG und Chelsea äußerten sich Akteure beider Seiten wie gewohnt zum Spiel. Wir haben für Euch die wichtigsten Aussagen zusammengetragen.

Paris. Mannschaften von Jose Mourinho sind in erster Linie für ihre defensive Stärke bekannt. Beim 1:3 des FC Chelsea bei Paris Saint-Germain war nun genau jene in entscheidenden Momenten nicht vorhanden. Der Trainer war deshalb nach der Champions-League-Partie mächtig bedient.

"Das erste Gegentor fiel aus einer Situation, die wir einfach besser verteidigen müssen", blickte der Portugiese zunächst auf John Terrys zu kurzen Klärungsversuch, der bei Torschütze Ezequiel Lavezzi gelandet war. "Beim zweiten Treffer der Franzosen waren wir nicht gut genug positioniert und dann passiert das Eigentor", führte er fort.

"Dürfen Köpfe nicht hängen lassen"

Das dritte Tor der Franzosen fiel in der Nachspielzeit. Die Londoner schienen gedanklich bereits in der Kabine zu sein und ließen Pastore von halbrechts in den Strafraum eindringen und zum Abschluss kommen. Mourinho konnte dazu nur eines sagen: "Lächerlich!"

Im Rückspiel werde es für die Blues nun "schwierig, aber nicht unmöglich. PSG hat allerdings die Qualität, dass sie immer in der Lage sind aus dem Nichts einen Treffer zu erzielen", verwies der 51-Jährige noch auf die enorme Offensivqualität der Mannschaft um Superstar Zlatan Ibrahimovic. Mourinho schickte zum Schluss noch einen Appell an seine Spieler: "Wir müssen alles versuchen und dürfen die Köpfe nicht hängen lassen."

Franzosen zufrieden

Sein Gegenüber Laurent Blanc war nach der Partie natürlich zufrieden und stellte fest: "Natürlich kann ein Ergebnis immer noch besser sein, aber ich denke, dass die Spieler alles dafür gegeben haben, damit wir dieses Spiel mit 3:1 gewinnen konnten."

Wie die Franzosen das Rückspiel an der Stamford Bridge angehen sollten, erklärte dann noch Yohan Cabaye, bis zum Winter zweieinhalb Jahre in England bei Newcastle United aktiv: "Wir müssen, wenn möglich, so früh es geht treffen. Chelsea braucht zwei Tore und sie werden uns im Rückspiel von Beginn an unter Druck setzen. Wir müssen dagegenhalten und am besten mit einem frühen Tor für Ruhe und Sicherheit sorgen."

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