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Großkreutz verteidigt BVB-Trainer: "So ist Klopp genau richtig"

Der 25-Jährige verteidigt den Trainer nach dessen erneutem Ausraster. Zudem warnt er davor, Zenit im Rückspiel nicht ernst zu nehmen.

Dortmund. Vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen St. Petersburg hat sich Borussia Dortmunds Kevin Großkreutz für seinen Trainer Jürgen Klopp stark gemacht. "Jürgen Klopp ist ein emotionaler Trainer. Seine Art passt zu Dortmund. Ich halte nichts davon, einen Menschen ändern zu wollen", sagt der Allrounder im Bild-Interview. "Jeder ist, wie er ist. Und Jürgen Klopp ist so genau richtig."

Jürgen Klopp wurde bei der 1:2-Heimniederlage gegen Gladbach zum wiederholten Male vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt. Die Pleite am Samstag war die vierte Bundesliga-Niederlage vor einem Champions-League-Spiel in Folge. "Ein blöder Zufall – mehr garantiert nicht. Wir nehmen definitiv jede Aufgabe ernst. Egal, in welchem Wettbewerb", stellt Großkreutz klar. "Auch Gladbach war trotz der wieder einmal extrem vielen Ausfälle eine vermeidbare Niederlage. Aber wir haben alles gegeben, sind mehr als 126 Kilometer gerannt."

"Wir sind nicht durch"

Nach dem überzeugenden 4:2-Auswärtserfolg in Russland besitzt der BVB alle Chancen aufs Viertelfinale. Für Großkreutz kein Grund, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. "Im Fußball kann alles passieren. Es hatte auch niemand damit gerechnet, dass wir mit 0:3 beim HSV verlieren", warnt er. "Wir sind gegen Zenit nicht durch, müssen am Mittwoch 90 Minuten hochkonzentriert arbeiten."

Einen Wunschgegner für das Viertelfinale hätte der deutsche Nationalspieler schon einmal. "Klar wäre es ein Traum, irgendwann vor ausverkauften Rängen im Camp Nou gegen Barcelona zu spielen", offenbart der Dortmunder, der gleichzeitig jedoch einschränkt: "Das ist nicht die Zeit für Träume, sondern die für volle Konzentration auf St. Petersburg."

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